Was war los 2016?


Zirkusfest 2016
Als Fortführung des Countryfestes war dieses Jahr Thema Zirkus gewählt. Da wir mit der Vorbereitung nicht so recht in die Gänge gekommen sind, war bis zuletzt nicht klar ob das Fest überhaupt stattfindet. Aber auch 14 Tage oder 5 Minuten reichen aus um kreativ zu werden.
Die erste Nummer war wieder ein Solo im Damensattel, diesmal mit weißen Blumenkind Kleid, welches nicht so recht zu ging und Assipalme auf dem Kopf. Zum Schluß der Nummer rutschte das Kleid hoch, ich verlor den Bügel und die Zügel, selbstverständlich alles geplant.
Als zweites zeigten die Kinder ihr Theaterstück der letzten Ferienwoche, viel war noch im Kopf geblieben und der Ersatz für ein fehlenden Teilnehmer mündlich eingearbeitet. Alles klappte gut.
Im dritten Akt zeigten Hund Frida, Ziege Krümel mit Johanna und Katharina eine Clowneriestück mit Tricks, es wurde viel gelacht und wie schon im letzten Jahr war es sehr unterhaltsam.
Zuletzt zeigten Jolly und Oscar Nervenstärke bei den Reiterspielen. Plärrende, sich gegenseitig anfeuernde Erwachsene und Kinder waren außer Rand und Band um... ja zu gewinnen gab's nichts aber das Spielen war ein Highlight.
Zum Ausklang wurde wieder in "Linie getanzt", für alle die noch Kräfte und Spaß hatten. Ein paar Ehrgeizige haben es diesmal auch bis zum Schluss geschafft die Choreographie durchzuhalten.
Das obligatorische Grillerchen am Ende des Tages war nochmal eine schöne Gelegenheit zusammen zu sitzen, gemeinsam zu Essen, zu Trinken und zu schwatzen.






Reiterrallye 2016, neee Freizeitreitertreffen!

Durch meine neue Familiensituation ist es doch noch etwas schwierig alle Termine ausreichend vorzubereiten und zu planen, zumal ja doch Prioritäten neu verteilt werden. Nun denn also; wurde aus der Reiterrallye mal schnell ein Freizeitreitertreffen. Die Rittstrecken waren vorbereitet, neben den Stammreitern waren auch Gäste aus Dresden und Leipzig da - da freut sich Carola und so ging es drei Tage ins Gelände rund um Görlitz, in den Schönauer Forst und natürlich auch zum Berzdorfer See planschen. gegen Abend gab es gemütliches beisammen sein mit grillen und Lagerfeuer also ein gemütliches Wochenende zum Reiten und entspannen. Mal schauen was 2017 bringt, ob ich dann wieder besser organisiert bin.



Die Radtour 2016 - war eine sehr ungewöhnliche...

Mareike hält den Streckenrekord. Geplant war das wir uns 11 Uhr zum Brunchen treffen dann mit dem Radl nach Jonsdorf fahren, dort um vier das Theaterstück auf der Naturbühne besuchen und dann mit dem Zug zurück, die Karten waren bestellt, der Zeitplan mit ausreichend Puffer, von der Beteiligung her waren wir so viel wie lange nicht mehr, die Radtour würde super werden, soweit die Theorie.
Am Sonntag morgen war leicht trüb diesig, da zögerten einige das Rad raus zu holen. Hinzu kamen Erkrankungen (Papas Arm war schwer verletzt), Zeitnot (Katharina kam spät weg) und andere fadenscheinige „ Ausreden“ sorgten für Planänderung eins: ausgibíg Essen, Trinken, Quatschen, Rumsitzen. Der nächste Plan war mit dem Auto nach Jonsdorf zu fahren, um das Theaterstück zu sehen. Kerstin brauchte den Haushalt nicht schmeißen, Hund Gero durfte auch mit, Franz ging wieder Heim zum pflegen. Und wir düsten mit zwei Autos nach Zittau
In der Schlange zur Waldbühne standen wir geduldig, bis ein Schild am Eingang uns erinnerte das Hunde nicht mit dürfen. -Okay- dann gehen wir erst mal Eis essen. Nach dem Eis starteten wir zu einer Wanderung auf den Nonnenfelsen. Da darf Gero mit! Oben angekommen machten wir ein paar Fotos, ruhten uns aus, betrachteten die Umgebung die Wolken, und stiegen wieder bergab. Mareike verpasste ihren Schuhen noch eine Schlammkur, wobei die Farbe an das Kneipp-Becken im Tal erinnerte. Und im leichten Nieselregen fuhren wir wieder heim, recht froh das wir nicht auf den Rädern saßen, schließlich wären wir ja nass geworden.



Ferienlager - Das Pferd dein Freund


In der ersten Ferienwoche lag der Schwerpunkt auf der angepassten Kommunikation mit dem Pferd. Zum einen ging es hier um eigene Körpersprache und Signale die wir unbewusst schon am Boden aussenden und bereits vom Pferd wahrgenommen werden wenn wir uns ihnen auf der Koppel nähern und kann in der Freiarbeit auf dem Platz bewusst geübt werden. Reiten ohne Sattel schult das Körpergefühl und lässt besser erspüren wie wir das Pferd zur Bewegung motivieren und unterstützen können bzw. welche Anspannungen Bewegungsabläufe eher blockieren. Reiten mit Halsring sorgt für bewusstere Hilfengebung von Schenkel und Gewicht ohne am Zügel und im Maul zu stören. Ein paar Grundübungen von Zirkuslektionen lassen erahnen was mittels Konditionierung alles möglich ist an Tricks zu erlernen. Die Arbeit am Langzügel sorgte für einen Perspektivenwechsel bei den Reitern - äh Läufern - nicht immer so einfach wie es erst aussieht. Für Körperbeherrschung und Sportlichkeit übten die Kinder am Holzpferd und auch auf den lebendigen Vierbeinern Voltigieren. Am letzten Tag gab es wieder eine Abschlussvorstellung wo die Kinder die Schwerpunkte der Woche und sich selbst von der besten Seite zeigen konnten.

Ferienlager - Im Zauberwald
In der letzten Ferienwoche sollte ein Theaterstück entstehen. Dabei waren die Kinder angehalten das unter dem Thema „ Zauberwald“ eine Geschichte zu entwerfen, Rollen zu verteilen, Texte zu schreiben, Szenen zu üben und Kostüme zu sichten. In Vorbereitung dazu wurden die ersten zwei Tage Ideenansätze auf dem Reitplatz vorgestellt, so dass sich jeder in seinem „Spezialgebiet“ wiederfinden konnte. Am Mittwoch ging es dann in die intensive Vorbereitungsphase.
Das Märchen „Im Bann der Hexe“ erzählte von zwei Waldnymphen und einer Fee denen die Pferde und Einhorn gestohlen wurden, Zwei Elfen sorgten für Unterstützung vom Zauberer um die Hexe zum Guten zu bewegen. Untermalt mit Musik konnten sich die Mädels mit ihren Lieblingen darstellen. Donnerstag erfolgte die Generalprobe welche auch minutiös gefilmt wurde. Leider musste die Vorstellung am Freitag ausfallen da es stark regnete. Anstatt dessen konnte jeder ein hübsches Pferdemobile bauen und die hatten die Chance das Stück im September aufzuführen.


 



Guten Morgen Ritt

Der Guten Morgen Ritt fand auch statt. Leider mit wenig Sonne aber viel guten Morgen. An das frühe Aufstehen haben wir uns alle irgendwie schon gewöhnt. Auch wenn es kurz schwer fällt. Ein bisschen schlechtes Gewissen habe ich ja schon, wenn wir schnatternd und lachend die Pferde zu nachtschlafender Zeit vorbereiten – die armen Nachbarn. Die Pferde hingegen finden die Tageszeit toll und ungewöhnlich. Toll weil diese Uhrzeit offensichtlich besser zu ihrem Biorhythmus passt als Vormittag um 10 Uhr, da machen die nämlich Siesta anstatt Fiesta und in soweit ungewöhnlich, dass Quintus der ja in seinem vergangenen Beamten-Leben das Leiden gelernt hat, ganz vergaß einen auf Männerschnupfen zu machen und hochmotiviert von der Koppel stapfte. Möglicherweise wusste er auch nicht, dass Arbeit wartet. Unterwegs gab es viel zu lachen, über die eine und andere Originalität unserer Pferde. Ich blieb diesmal trocken – sehr schön - und komme derzeit auch nicht in Gefahr mich ins Wasser zu begeben, Wamarah hat kein Lust auf Fußbad. Daheim zurück gab es ein großes Lob an Marcus, der während unserer Abwesenheit mit viel Liebe ein wunderbares Frühstück gezaubert hat. Es ist toll sich nach dem Reiten an einen fertigen Tisch zu setzen und loszuschlemmen. Schöner Ritt wir freuen uns auf´s nächste Jahr.
         

Die Geländereitertage oder Sternreitertage

- wie ihr sie nennen möchtet - sind nun auch schon Vergangenheit. Es waren vier Tage mit fünf unterschiedlich langen Ritten, unterschiedlichen Teilnhemern und wechselnden Pferden. Insgesamt sind es ca. 116 km gewesen mit tollem Wetter und aufregenden Momenten.
Hier eine Kurze Rittübersicht:
Tag 1 Mengelsdorf 32km 6 Teilnehmer
Tag 2 Halbtagesritt Friedersdorf- Gersdorf 21km 6 Teilnehmer
Tag 3 Habtagesritt Golfplatz mit Abstecher zum See 7 Teilnehmer 21km und
Guten Abend Ritt 9 km 8 Teilnehmer
Tag 4 Halbtagesritt um den See 24km 7Teilnehmer

Geritten wurde im 90 Minuten Takt mit 20 Minuten Pause, zwischendurch gab es Wasser und Gras für die Pferde und Snacks für die Reiter. Im Durchschnitt waren wir mit 5km/h unterwegs, Pausen eingeschlossen. Alle drei Gangarten wurden abwechselnd geritten.

Was ich wieder weiß: 32km sind tendenziell grenzwertig für uns alle, ein paar Teilnehmer werden auf den letzten 5km müde, einige Pferde fangen an zu trödeln und irgendwie wollen alle heim. Während man nach 25 km frisch zu Hause ankommt und sich Aufgaben sucht, die man noch erledigen könnte, ist man nach 32 km froh wenn man die Füße hochlegen kann. Möglicherweise kann man am Pausenmanagement noch was verändern, aber für das Wellness-Erlebniss mit Abenteuer-Charakter reicht ja eine Streckenkürzung.

Carola hat sich verritten! Nicht nur einmal, sondern an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Weil sie nicht auf das GPS geschaut hat. Eigentlich sollte es nach Deutsch-Paulsdorf gehen. Wenn man aber eine Strecke glaubt genau zu kennen, reitet man halt genau dort lang, wo es eben nicht lang geht. Nach 2 km stelle ich fest: „Mist Falsch“
Ausreden sind eine super Sache, weil man damit seine eigen Unfähigkeit überspielen kann. Ich würde noch eine Rangliste für die Besten erstellen. Die kommt zu gegeben Zeitpunkt also jetzt:
1. Ich wollte schon immer mal hier lang reiten.
2. Die andere Strecke war zu langweilig.
3. Da waren wir doch gestern auf dem Rückweg schon.
4. Hier ist es viel schöner.
5. Der Rastplatz ist bei der Hitze eh zu weit weg.
6. Nach Karte reiten ist was für Anfänger.
7. Morgen können wir ja dann auf der richtigen Strecke reiten. (den muss ich mir allerdings verkneifen, wie ich festgestellt habe) Denn selbst der dritte Versuch 4 Wochen später zum Rastplatz zu kommen scheiterte geringfügig. Diesmal waren wir aber Luftlinie 800m entfernt und ich bin sozusagen nicht komplett gescheitert.

Crazy Wamarah hat wohl den Vogel abgeschossen, mit ihrer Wassertaufe. Ich weiß ja das sie nicht ins Wasser möchte aber wenn alle da rein gehen, wusste sie das nicht mehr. Am Sonntag ging der Ritt um den See. Auf dem Hinweg ging es östlich der B99 auf dem Sandweg entlang Trab-Galopp-Schrit- flottflott. Für unsere Cracks Naomi und Wamarah war es zum Warm und Wach werden, der Rest der Truppe hatte schon geschnauft. Bei Hagenwerder führte ich Wamarah über die Straße und an der Strandpromenade entlang, denn das waren dann doch sehr viele Informationen auf einmal und Marahchen tänzelte aufgeregt neben mir her. Wasserratten, Radfahrer, Inline-Fahrer, Boote und Kite-Surfer ganz schön viel wenn man annähernd 6 Jahre auf Koppel gestanden hat. Am Strand ging dann ein Großteil der Pferde zügig und hintereinander ins Wasser und Marah dachte: das muss so sein. Als jedoch das kühle Nass ihre Hufe umspülte sprang sie wie von einer Feder aufgezogen mit allen vier Beinen auf einmal in die Luft „Sproing“! Blöd nur das sie beim Landen immer noch im Wasser stand, diesmal mit Spritzern Igitt! Wieder vollführte sie einen sensationellen Satz direkt in die Luft „Platsch-Sproing“ Man sah schon wie Unverständnis und Panik in ihrem Auge das Stresslevel ansteigen ließ. Die nächste Landung war immer noch im Wasser, die talentierten Megasprünge gingen weiter. Gut das ich sie am Zügel hatte, die wäre weiter wie ein desorientierter Wasserfrosch in den See hinein gehüpft. So konnte ich ihr ein bisschen die Richtung zum Ufer weisen - noch weitere zwei Weltmeistersprünge - endlich waren ihre Füße wieder im Trockenen. Große Augen blickten Vorwurfsvoll in die Runde als hätten wir sie dazu gezwungen sich in Todesgefahr zu begeben. Leider haben drei Teilnehmer diese „Action“ nicht mit bekommen, aber wir freuen uns dennoch alle über die Individalität dieses Pferdes.
Die eine oder andere Anekdote war sicher auch noch mit dabei, aber vielleicht findet sich zu anderem Zeitpunkt die Gelegenheit davon zu berichten.




Wamarah el Asal

Seit Donnerstag den 7. April 2016 ist haben wir wieder 8 Pferde in unserer Herde. Lange gesucht, geplant und nun endlich entschlossen, steht eine kleine russisch-ägyptisch gezogene Vollblutstute in Kunnerwitz. Wamarah besticht durch ihr aufgeschlossenen, freundliches Wesen. Die Ohren immer gespitzt, freut sie sich über die Dinge, die da kommen - egal was.
Da ich keine Lust hatte mir mühevoll einen Hänger zu organisieren, entschloss ich mich das Pferdchen aus Mengelsdorf zu Fuß zu holen. Die 16 Kilometer steckten wir auch gemeinschaftlich locker weg und in den drei Stunden Fußmarsch durften wir uns schon mal näher kennenlernen. Wamarah stellte meine etwas unkonventionelle Aktion genauso wenig in Frage wie ihr neues Zuhause. Motiviert und neugierig schritt sie neben mir her und schaute sich interessiert alles an, was die Welt so zu bieten hat. Autos, Laster, Martinshorn, klappernde Anhänger, Brücken Unterführungen, Spaziergänger, Gärtner und, und, und... War alles Spannend!!!
In ihrem neuem Heimatstall angekommen, eroberte sie erst mal die meisten Herzen im Sturm, Fengur und Vaness waren hin und weg. Selbst Resi hatte sie nach drei Tagen als ihrer Freundin anerkannt – und das will was heißen!
Da vor Wamarah verantwortungsvolle Aufgaben liegen und ihr Ausbildungsstand bei „ Angeritten“ liegt, bekommt sie seither regelmäßig Entertainment. Ein paar Geländeritte im heimisch angrenzenden Wald, Übungseinheiten auf Hof und Platz sorgen für interessante Abwechslung.
Zwar erweist sich Wamarah als nervenstark, kritisch und mutig, dennoch staunt sie hin und wieder noch jede Menge Bauklötzer, insbesondere wenn das andere Pferde vormachen. Ebenso reflektiert sie sehr gut die Stimmungslage ihrer Obhutsperson und lässt sich auch in stressigen Situationen geistig abholen.
Zwei aufregende Events hatten wir bereits. Zum einen hatte sie Angst vor unserem „Schmalen Pfad“ und wählte den Weg durchs Buschwerk links daneben. Allerdings konnte ich ihr da nicht folgen, ich hätte krakzeln müssen. Nachdem wir uns auf geschätzten drei Quadratmetern um und durch mehrere Büsche und Unterholz ver- und gewickelt haben, unter anderem auch in der einen oder anderen Fuß- und Huffalle standen, waren wir dann auf der anderen Seite – UIUIUI. Der schmale Pfad wäre komfortabler gewesen, aber das hat sie mir nicht so recht geglaubt. Kathleen und Oscar waren unsere staunenden Zeugen.
Das nächste Highlight hatte ich gestern. Nachdem Aufsteigen bleibt sie gerne noch stehen. Da wird geschnüffelt, ob ich wirklich dieselbe bin, die da oben drauf sitzt - Wamarah ist unheimlich biegsam im Hals. Nach einer Weile geht es dann los, die ersten drei Schritte muss sie sich immer noch an das neue Gleichgewicht gewöhnen, hin und wieder kommen zu Beginn noch irgendwelche „kreativen Moves“. Immer was anderes: Zappeln, Scharren tänzeln, bis sie sich eingeschüttelt hat, dann können wir geradeaus laufen. Gestern war es im Ansatz Steigen mit einem voluminösen Buckler. Möglicherweise war Marah genauso verwundert wie ich. Während ich unverhofft in der Luft schwebte dachte ich noch; „Hmm hoffentlich landest du dann im Sattel.“ Ich glaube es war auch so, allerdings verlor Wamarah auf dem aufgeweichten Boden die Haftung und das Gleichgewicht, als wir zwischenzeitlich in unsere Ausgangspostion zurückkehrten und im nächsten Moment lagen wir Beide. Die nächsten zwei Gedanken waren: „Gut das es der Synthetiksattel ist, über den sie gerade drüber rollt.“ und „Gott sei Dank ist das Pferd so leicht und handlich, sollte sie über mich drüber rollen.“ ich will nicht wissen, was ich in so einer Situation gedacht hätte, wenn da Resi auf mich zugerollt käme - Pfuhli kennt sich mit diesem Blickwinkel aus, fragen wir sie bei Gelegenheit mal.
Wir standen verdattert wieder auf, Marah guckte bedröppelt, wir waren beide schön gebräunt. Ich freute mich über den aufgeweichten Boden, der unseren Sturz weich abgefangen hat. Und dann nächster Versuch. Diesmal ohne „Move“ und spektakulärer Stunt Einlage.
Mal gucken was die nächsten Wochen und Monate so alles an erlebnisreichen Dingen bringen. Wir freuen uns über die Dinge die da kommen - egal was.
Und liebe Reitschüler und Kinder: Wisst ihr jetzt warum ich auf die Frage: „Können wir DIE auch mal Reiten?“ so zurückhaltend antworte?







Osterritt



Traditionell zum Ostermontag konnten die Reiterleins wiedereinmal Eier zu Pferd suchen. Mal mehr, mal weniger schwer versteckt, waren die bunten Symbole der Fruchtbarkeit und des Frühlingserwachens am Wegesrand drapiert. Freundliche Spaziergänger machten die Teilnehmer darauf aufmerksam, wo noch was zu entdecken sei. Ich durfte mit Fengur, das Pferd mit dem Allradantrieb, Sportfahrwerk und superkleinen Wendekreis, das eine oder andere Mal hilfsbereit die Fundstücke aus dem Gebüsch holen. Zuletzt war auf der großen Koppel noch für jeden ein süßes Osternest zu finden. Keiner ging leer aus und drei vergessene Eier wurden im laufe der nächsten zwei Wochen noch von Petra heim gebracht.




Rittführerkurs

Bereits zwei Theoriewochenenden liegen hinter unseren drei werdenden Rittführern. Im ersten Kursteil jonglierten sie voller Elan mit Ideen, wie man einen Ritt attraktiv gestaltet und interessant ausschreibt. Die Lust aufs Reiten im Gelände stieg zunehmend im Schulungsraum. Sie legte sich auch nicht trotz Kälte, Regen und Matsch bei der Kartenkunde, die im unwegsamen Gelände zu Fuß bestritten wurde.
Im zweiten Teil erfolgte in Recht und Haftungsfragen dann die kurzzeitige Ernüchterung. Jeder der sich mit dem Thema bereits auseinander gesetzt hat, weiß wie viel Verantwortung und Pflichten auf den Schultern des Rittführers lasten. Selbst schaurig nacherzählte Unfallszenarien erhielten die Motivation am Reiten im Gelände, sorgten aber dafür mit mehr Umsicht und Bedacht bei Rittplanung und Durchführung umzugehen. Ebenso gewannen die Teilnehmer einen Einblick in die vielfältigen Sozialkompetenzen eines Rittführers.
Am kommenden Wochenende können die Anwärter im 3. Kursteil ihr praktisches Können voll und ganz entfalten, ehe sie am letzten Maiwochenende ihre Prüfung bestreiten.

Hektors Umstellungsosteotomie

Jeden Donnerstag treffen wir uns zu unserer Sportgruppe. Zu Beginn erwärmen wir uns mit ein paar lässigen Tanzschritten, dann geht es an Übungen für Stützkraft, Gleichgewicht und Körperstabilität sowie Dehnfähigkeit verkürzter Muskulatur und zuletzt probieren wir unsere diletantischen Fähigkeiten im Voltigieren auf unserem Holzpferd Hektor.

Schon beim ersten Aufbauen vor einem halben Jahr schlich sich mir die Frage in den Vordergrund, irgendetwas stimmt mit den Beinen nicht. Im Internet bestellt und mit einer rudimentärern Aufbauanleitung versehen, war dann mal schnell das linke mit dem rechten Bein vertauscht. Und selbst als alle vier Beine ihren angeblich richtigen Platz am Holzkorpus erlangt hatten, wackelte Hektor wie ein Lämmerschwanz vor und zurück, knackte und knarzte. Noch dreimal wurden die Beine auf eine mehr oder weniger erfolglose Weise an und wieder abgeschraubt, nix zu machen es wurde nicht besser, eher nur schlimmer. Na da hilft man sich auch schnell mit der lapidaren Antwort, das muss wohl so sein....

Heute nach der Sportstunde war es wieder so weit, 5 handwerklich unbegabte Weiber stehen um das Holzpferd herum und fachsimpeln über die Anbringung der Beine. Immerhin haben ja beim ersten Aufbau auch mal Männer drüber geschaut. Da kam von irgendeiner Stelle der Geistesblitz geschnellt, was wäre wenn man die Dinger von außen an den Korpus setzt? Nach kurzen dreidimensionalen Vorstellen und mit dem Schimmer einer möglichen Erfolgsaussicht, wurde der Schraubenschlüssel ausgepackt und die Beine mittels einer schnellen Notoperation von innen nach außen verlegt. Liebe Leute seit mehr als einem halben Jahr stand das Ding so rum, ihr hättet ja auch mal auf die Idee kommen können....

Hektor hat sich von seiner Vollnarkose gut erholt, ist jetzt etwas kleiner, steht dafür stabil auf seinen 4 Beinen und schaut auch gleich etwas glüklicher drein. Und wir hatten irre viel Spaß beim Umbau und dem langersehnten AHA Erlebniss.



Übermut tut selten gut...

Der Schnee reißt viele aus der Winterdepression. Auch Pferde und Hunde werden wieder jung, sie rennen wild tollend über die dicke Schneedecke, auch wenn es auch hin und wieder nur für 5 Minuten ist, denn seien wir mal ehrlich, alles andere ist Energieverschwendung. Samstag ist bei uns immer Gelände-Tag. Und bei minus 7 Grad freut man sich beim Reiten ohne Sattel auf die eingebaute Sitzheizung. Am Start lässt sich die allgemeine gute Laune kaum verbergen, ein bisschen rumalbern zum Fototermin hat noch keinem geschadet. 45 Minuten durch traumhaft, verschneite Landschaft im Schritt und Trab sorgt bei den Reitern für Winterurlaubfeeling. Soweit alles gut.
Auf den letzten 5 Minuten bekommt Naomi immer ihre Zappelanfälle... das war noch nicht so schlimm, aber als mein Tönnchen auf einmal das Buckeln versuchte, nahmen das alle restlichen Pferde zum Anlass; jetzt geht's los. Wenn auch nur für 12 Sekunden einmal Jipppeeee rufen, aber das hat gereicht um eine Mitreiterin zu entsorgen. Sie möchte lieber ungenannt bleiben, weil sie sich darüber ärgert, die einzige gewesen zu sein die im Schnee landete.
Großes Lob an alle Beteiligten für ihre wunderbare Notfallstrategie. Jeder wußte was zu tun ist. Einer sammelte das Pferd ein, ein anderer hielt meines, ich machte Schocklagerung.... Lehrbuch mäßig agiert.
Der Heimweg gestalte sich als unspektakulär und kurz. Und keine Sorge; bis auf eine Prellung, ja tut auch weh, ist nichts schlimmeres passiert.
Ich wünsche euch viel Freude am Winter und kommt unfallfrei durch den Schnee egal ob zu Pferd, zu Fuß oder im Auto.




Weihnachtszeit, ist die schönste Zeit

Der Jahreswechsel liegt nun schon ein paar Tage zurück, dennoch möchte ich erst einmal allen noch enen guten Start ins Jahr 2016 wünschen. Wir hatten schon ein paar erlebniss- und ereignissreiche Tage. Unter anderem gestaltet sich das Reiten im Schnee entweder zur anstrengenden Sportstunde oder begeistert mit kollektiven Abhängen. Und seit der Winter in Schüben zurück kommt, können wir auch ohne Sattel im Schnee ausreiten.
Für alle Interessierten, die Suche nach einem neuen Familienmitglied in der Pferdeherde geht weiter. Ein vielversprechendes Tier steht in Mengelsdorf.
Meine Weihnachtsrede gilt zwar jetzt möglicherweise schon antiquiert, aber ich möchte sie keinesfalls interessierten Lesern vorenthalten. Deshalb kommt sie hier:

Meine Mutter hat mir aufgetragen, dieses Jahr die Festrede zu halten, ob das so eine gute Idee war....
Ja Fest-Rede, also festlich, na mal gucken. Was verbinden wir mit der Weihnachtszeit?
Verstopfte Straßen, volle Kaufhäuser, lange Schlangen an der Kasse, Geschenke kaufen, Schwiegereltern, gelingt der Braten, kurzum Weihnachtsstress, hoffentlich ist alles bald vorbei?
Wenn sie zu allem ja sagen können haben sie irgendwas an diesen Feiertagen nicht begriffen.
Wie klingt denn: für einander da sein, zur Ruhe kommen, sich Zeit nehmen für Freunde und Familie, Friede und Besinnlichkeit.. Wenn das jetzt irgendwie klingt nach "hätte ich gern" sollten sie was im nächsten Jahr an ihrer Planung ändern
Es ist Dezember, Eigentlich geht das Jahr zu Ende, jeodch hat 2015 auch etwas an der Plaung geändert. Die Mandelbäume blühen, die Knospen sprießen, es herrscht fast T-Shirt Wetter und unsere Futterrechnung sinkt aufgrund von Graswachstum auf der Koppel. Möglicherweise möchte uns das Jahr sagen: den Weihnachtsgedanken kann man in jeder Jahreszeit zelebrieren.
Im 2. Frühling des Jahres 2015 wagen wir einen Rückblick. Wir hatten schönen Momente die wir in Bildern festgehalten haben, um uns jederzeit daran erinern zu können. Tagesritte , Ferienfreizeit, Countryfest. Wir haben gemeinsam mit den Pferden und Menschen die uns gut tun, Zeit verbracht und sie genossen.
Es gab auch bedrückende Tage, neben alltäglichen Kleinigkeiten, auch der Abschied von Kobold und Yvette. Solche Momente verankern sich auch ohne Foto fest in unserem Leben.
Dennoch können wir rückblickend sagen; Es war ein schönes Jahr, schon allein weil es Pferde und Reiter auf unserem Hof bereichern und erlebnisreich gestalteten.
Alles was zu Ende ist, kann auch Anfang sein.
Bleibt uns noch ein kleiner Ausblick für das Jahr 2016 zu wagen. Was wünsche ich euch? Besinnliche Feiertage, weing Streß, viel Freude, wenig Ärger, Viel Gelassenheit, Erfolg und Entspannung und natürlich viel Gesundheit
Was wünsch ich meiner Mutter und mir? Motivierte Reiter auf motivierten gesunden Pferden, Spaß an der Arbeit, Freude im Leben.






Was war los 2015?

Tagesritt nach Kemnitz

Ich hätte ja Fotos gemacht, aber ich habe mein Handy verloren...
Am 3.Oktober starteten wir erneut zum Tagesritt nach Kemnitz. Da wir uns, anders als in den letzten Jahren, erst um 10 Uhr trafen ging es auch dementsprechend später los. Aber ausschlafen ist auch gesund. Diesmal mit einem halben Dutzend Teilnhemer verspach es eine lustige Runde zu werden. Mit bunt gemischten Pferden von groß bis klein und diverse Farben vertreten gings los, die beiden Rentner Vaness, Oscar und die Ziege durften in meinem Garten bleiben. Es ging erst nach Pfaffendorf, wo ich bemerkte das meine Augen sehr schlecht werden, Lea konnte das Schild schon Meilen vor mir lesen. Bitter... Weiter in Richtung Modellflugplatz. Dort musste für mich eine Pause eingelegt werden, ich hatte an dem Tag eine Mädchenblase. Unbeabsichtig ließ ich die Mitreiter neben einem Wildunfall parken naja, da konnten sie wenigsten Anatomiestudien betreiben, wobei es uns schwer viel das Tier zu bestimmen. Ein schöner Trab in Richtung Schweinemast peppte dann die Strecke etwas auf. Danach lockte eine abgemähte Wiese zum frischen Galopp. Die ersten paar hundert Meter war alles ganz entspannt, bis auf die Tatsache das unsere Ponys drei Sprünge machen mussten wenn die Großen einen machten. Also die waren schon reichlich schnell und wir hatten ein bisschen zu tun. Ab der Hälfte ging's dann UIUIUIUIU ab wie die Raketen. Jolly grunzte hinter mir und schmiss den Turbo rein, Fengur, der das eh doof fand brav hinter herzugaloppieren, nahm das zum Anlass das Tempo ums Vierfache zu erhöhen. Während ich zuerst Jolly noch im linken Augenwinkel davon düsen sah, bevor bei mir auch der Düsentenantrieb gestartet wurde, zog sie wie von der Tarantel gestochen rechts an Yvette vorbei, während Fengur links die Verfolgung zur Spitze aufnahm. Kopfkino!!! Da Jollys Sattel zum rutschen neigt, sah ich Lea in Gedanken schon in Indianermanier seitlich am Pferd hängend auf nimmerwiedersehehn im Wald verschwinden. Da brüllte ich seeehr laut "DURCHPARIEREN" Mein Pony war gerade nicht mehr zu bändigen. Ich nahm an, das nur noch Yvette einen klaren Kopf hatte. Wen wir zwei Wusel dann noch Naomi bedrängten ist das Chaos sicher perfekt. Die Blicke der vorderen Reiter auf mein Gebrüll sprachen Bände. "Durchparieren? Warum denn das? Sieht doch alle normal aus." Na also können wir auch noch gut Haltung bewahren, wenn wir nix mehr unter Kontrolle haben. Gut Wa? Dementsprechend lange dauerte es auch, bis wir dann endlich alle wieder im korrekten Schritt unterwegs waren. Lea saß mit Sattel noch sehr mittig auf dem Pferd, also alles gut. Nur gestand sie im mir, im Moment der Geschwindigkeitszunahme etwas unter Schock gestanden zu haben. Unspektakulär ging es dann weiter nach Deutsch-Paulsdorf bis nach Kemnitz, nur das ich dann bemerkte das mein Handy weg war. Doof! Es musste aus der Klettverschlusstasche gerutscht sein. Die Mittagspause wurde mit Hintergundmusik von Christina Stürmer begeitet -Soundcheck auf dem Kemnitzer Festplatz. Gegen 15:30 Uhr begann der Heimweg. Zwar hatten wir kurz darüber nachgedacht, noch mal an der verdächtigen Galoppstrecke vorbei zu reiten und sind dabei spontan geritten, aber der Reitweg machte dann eine Biegung und dann waren wir auf der anderen Seite von Friedersdorf. Sooo und jetzt muss ich mal die Schildbürger rügen. Wie kann es sein, das ein ausgeschilderter Reitweg mit frischen Markierungen am Waldeingang mit einem Schild "Verboten für Autos, Motorräder und Reiter" gesperrt ist????? Machmal kratzt das Waldgesetz § 12 arg an meiner Geduld! Gut also wir waren dann in Friedersdorf, ein flüssig schöner Galopp auf dem befestigten Weg bis dorthin, ohne spektaukläre Einlagen. Ein freundlicher Taktorfahrer begegnete uns dann in Richtung Schwarzer Berg. Die Maschine war groß, das Gerät dahinter gefährlich, unser Polizist (Qunitus) unruhig. Aber der Traktorist machte die Maschine aus und Charlotte konnte beweisen, dass sie ihr Pferd auch ohne Aufsteighilfe erklimmen kann. So dann legte Pfuhli noch mal einen Stunt ein, Resi hat so ungeahnte Talente. Da ich dicht hinter ihr trabte sah ich wie Resi auf einmal strauchelte, vorn abknickte und mit ihrer Nase bremste. Pfuhli sah sich schon wieder neben dem Pferd liegen,( das hat sie schon mal vor ein paar Jahren in einer Reitstunde geübt) Ich sie übrigens auch. Mein spontanes "Herr Gott, ich kann nicht hinsehen, nicht schon wieder." Führte dazu das die vorderen Teilnehmer übrigens prompter anhielten, als am Vormittag das "DURCHPARIEREN" Aha so geht's also schneller. Alles blieb gut und Pfuhli durfte nach vorn weil sie da das Tempo besser bestimmen konnte und Resi sturzfrei trabt. So. Mehr spannendes gab's nicht zu erzählen. Viertel sieben waren wir zu Hause. Und ich durfte dann noch Handy suchen. ENDE
PS: Das Handy wurde noch an diesem abend gefunden...genauere Informationen könnt ihr auf Carolas FacebookSeite nachlesen...

 


Countryfest

Aus der Idee von Vereinsmitgliedern entstanden und mit ihnen zum Leben erweckt und umgesetzt fand nach langer Abstinenz wieder ein gemeinsames Fest zum mitmachen und zuschauen statt. Intensive und auch nervenaufreibende Vorbereitungen liefen 2 Monate in vollem Gange, üben mit Lust und Frust planen, absprechen organisieren und gipfelten im Kaffeenotstand am Aufführungstag. (Insider wissen Bescheid) Wir konnten uns dennoch ein schööööööönes Fest bescheren und Stolz darauf sein, dass wir so was dolles gemacht haben.
Zur Eröffnung gab es eine Kür im Damensattel, danach folgten zirzensische Lektionen und Freiheitsdressur, eine Troika, ein Pas de Deux, ein Spring Pas de Deux, eine Quadrille, das Theaterstück der Kinder, eine Show-Nummer mit zwei Hunden, Geschicklichkeitsparcours, Line-Dance Workshop. Und dann waren alle kaputt und happy. Wer dabei war kann sich freuen, wer nicht sollte im nächsten Jahr nicht zögern zu kommen.


 
 

Ferienlager „Indianer“


in der letzten Ferienwoche ging es wieder themenbezogen zur Sache für die Ferienkinder. Da die Kultur der Indianer recht eng mit Pferden verwebt ist wurde das Thema aufgegriffen. So stand nicht nur das Reiten ohne Sattel im Vordergrund sondern auch die Geschicklichkeit auf dem und mit dem Pferd. Ebenso gab es einen intensiven Einblick in die Kommunikation mittels Körpersprache und wenig Hilfsmitteln.. So konnten die Kinder nicht nur die Pferde genau beobachten in ihren Reaktionen sondern auch Führen und Longieren ohne Strick oder Longe und Reiten mit Halsring. Zum Schluss wartete eine Indianerprüfung auf die Kinder wo auch Pflanzenkunde, Schnelligkeit und Selbstbeherrschung auf die Probe gestellt wurde. Während des Ferienlagers erarbeiteten die Kinder ein Theaterstück welches zum Countryfest aufgeführt wurde.

   


VFD Reiterrallye

Mit einem deutlich verändertem Teilnehmerfeld startete die VFD- Reiterrallye 2015 nachdem die Stammreiter der letzten Jahre aus verschiedenen Gründen verhindert waren, konnten man neue Gesichter am Startfeld erkennen. Das Schwerpunktthema für dieses Jahr waren heimische Waldbewohner. Neben den üblichen Fragen standen auch noch Hinweise und Erklärungen zu einzelnen Tieren dabei. Oder habt ihr gewusst, dass das Wisent der schwerste Landsäuger ist und der Auerhahn mit zu den größten einheimischen Vögeln gehört? Diesmal war wohl die Strecke doch etwas kniffelig gelegt den es kam zu einigen Irrungen und Wirrungen, dennoch konnten sich alle glücklich am Rastplatz einfinden und eine wohlverdiente Pause genießen. Aufgrund der hohen Temperaturen und des drohendem Gewitters zog es dann alle Teilnehmer recht schnell in den Stall zurück, es folgte ein gemütlich geselliger Grillabend, mit Siegerehrung. Diesjähriger Gewinner war Kerstin Heyne aus Dresden. Am nächsten Tag, für einige das heimliche Highlight, ging es an den See wo die Teilnehmer mit samt Pferden nach belieben Planschen und Schwimmen konnten. Gegen Nachmittag trennten sich dann wieder die Wege und jeder fuhr mehr oder weniger weit nach Hause Für alle beteiligten ein schönes Wochenende.





Vereinsradtour - Drei Länder Tour 2015

Diesmal deutlich geschrumpftes Teilnehmerfeld, aber nicht mit minder viel Unterhaltungswert wie letztes Jahr, bot die Radtour 2015. Diesmal ging es in die östlichen Gefilde. Zuerst ward die Tour rund um den Wittka Stausee geplant, mit dem Versprechen, dass es diesmal nicht annähernd so bergig ist wie letztes Jahr. Entlang der B99 bei Radmeritz über die Grenze, war der Staudamm auch bald erreicht bis dahin war auch alles flach. Weiterhin zog sich die Tour nach Zawidow und es wurde spontan beschlossen einen Abstecher ins tschechische Habartice zu unternehmen. Das war dann schon etwas hügelig bis bergig, wofür ich einige Rügen einsammelte, auch ließ zeitweise der Straßenkomfort in Polen und Tschechien darauf schließen, dass das Pflaster schon seit nahezu 70 Jahren nicht mehr saniert wurde. Der Rückweg führte uns über Cernousy, Ves und einige andere Orte die ich bisher noch nicht einmal auf der Landkarte gekannt habe, zurück nach Radmeritz. Und ja! Es war verdammt bergig, wobei die Erschöpfung, die mich mehrfach zurück bleiben ließ, der Tatsache geschuldet war, das ich der einzige Depp ohne Elektrounterstützung am Radl war!!!! So das musste raus an die Nörgler, die auf mich warten mussten. Zurück in Deutschland gönnten wir uns eine Eispause an der Blauen Lagune, und dann waren wir froh als der Rückweg nur noch einige Kilometer nach Kunnerwitz betrug, wo wir dann erst mal 'ne Pause machten....


   


Ferienlager Lehrvideos


Zu Beginn der Ferien startet die Ferienwoche für die Kinder mit dem Schwerpunktthema Lehrvideos. Zusammen mit den Acht Kindern produzierten wir einen kurzen Film in dem das Putzen und Führen, Sattel, Trense, Knotenhalfter auf eine sehr individuelle Art erklärt wurden. Alle Eingeweihten können das Video besichtigen. Neben den Videos wurde auch reichlich Zeit mit und auf den Pferden verbracht, mit und ohne Sattel, geführt, geritten, geturnt. Rundherum erlebten alle eine sehr vielseitige und abwechslungsreiche Woche mit einigen lehrreichen Dingen, wobei nicht gesagt ist das die alle hängen geblieben sind.

     

Sternreitertage

Ja also eigentlich ist ein Sternritt ja anders definiert, aber wir machen ja eh alles anders. Also bei uns heißt das jeden Tag in eine andere Richtung zu reiten, und so war's auch.
Mondscheinritt
Ja, wenn wir einen Guten-Morgen-Ritt machen können wir auch einen Gute-Nacht-Ritt machen. Zuvor haben wir noch gemütlich vor meinem Haus gegrillt, um dann in Ruhe und auf alle Fälle nicht hungrig, unseren abendlichen Ritt zu beginnen. Zuerst noch bei Dämmerung ritten wir natürlich vorschriftsmäßig mit Mindestbeleuchtung nach StVO und zahlreichen Reflexionsartikeln los. Alsbald stellte sich die Nacht ein, die ersten Sterne und der Mond gingen auf. Und vom Kreuzberg aus könnten wir zahlreiche Lichter über Görlitz, Hagenwerder und Polen erleuchten sehen. Ein wenig weiter dann, im dunklen, dunklen Wald, ging es abenteuerlich und für einige auch leicht orientierungslos wieder heimwärts, während wir die nächtliche Idylle zu Pferd genossen.

Tagesritt nach Deutsch Paulsdorf
Ein etwas spontan angelegter Ritt in Richtung Deustch Paulsdorf bescherte uns der zweite Tag. Ziel war ein kleines Highlight, nämlich eine recht langer Feldweg auf dem man wunderbar ausdauernd Galoppieren kann. Der Rest wurde spontan geritten. Tatsächlich hatten wir prächtiges Ausreit-Wetter und super entspannte Pferde, ein kleines Vereiterchen (mal gucken wo's da lang geht...äh Weg zu Ende) und einen schönen Tagesritt von nahezu 30 km durch Dorfidylle, Baum-Alleen , einem witzigen Hund (ein Dobermann-Rottweiler Mischling der sein Halsband sprengt um dann völlig verdattert stehen zu bleiben) einer weniger witzigen Kreuzung mit gaaaanz gefährlichen....- das konnten uns unsere Pferde leider nicht sagen, aber dort lang wollten sie definitiv nicht ohne Händchen halten. Der Heimweg führte uns über Jauernick und den gewaltigen Graben, über den wenigstens Naomi einen olympiareifen Sprung zeigte. Wieder daheim ließen wir den Abend ausklingen, saßen vor dem Haus schauten den Pferden auf der Koppel zu.

Tagesritt nach Polen
Am dritten Tag sollte es nach Polen gehen, eigentlich an die Wittka. Nach dem das gemeinsame Frühstück aufgrund von regen etwas in die Länge gezogen wurde ging es verspätet los. Auch hier ging es nach Peilung und nicht nach geplanten Weg in Richtung Grenze. Deshalb kann das auch schon mal einen kleinen aber schöneren und durchaus interessanten Umweg bedeuten. In Tauchritz wurde es dann etwas aufregend, weil die B99 über unsere Rittstrecke umgeleitet wurde LKW's Motorräder- schon aufregend. Aber dafür eindeckten wir eine Furt über die Pließnitz die wir gleich mal ausprobierten, wobei Resi darauf wartete das ihre Begleiter Elmo und Naomi den Weg überprüften und sicherten ehe sie sich bequemte durch das Wasser zu waten. Und dann Premiere! Wir überquerten die Grenzbrücke bei Radmeritz. Dann irrten wir auf der Polnischen Seite umher, die Wittka hatten wir erst einmal beiseite gelegt um den Ritt nicht unnötig zu verlängern, wir waren ja schon eine ganze Weile unterwegs. Dafür suchten wir das Schloss trotz Anne's außergewöhnlichen Sprachkenntnissen fanden wir das Schloss nicht, das lag aber primär daran, das der Weg gesperrt war. Aber! Wir waren in Polen. Der Rückweg führte entlang der Neiße Wiesen. Dummer weise war die erste Brücke die wir in Hagenwerder überqueren wollten gesperrt, auch ein Furt war nicht zu sehen und das Ufer zu steil, also zurück. Und dann ab über die Fußgänger Brücke. Die ist sehr schmal. Anne's Aussage war schon richtig, „Na Wenn die Resi unbeschadet über die Brücke kommt sind wir auch nicht zu schwer.“ Durch Hagenwerder konnten wir noch die alten Häuser bewundern und dann ging es entlang des Radweges weiter nach Görlitz. Auf Annes Wunsch hin machten wir noch einen Abstecher zum See und dann ab nach Hause.

                                  

Halbtagesritt
Tag Nummer Vier bescherte uns noch einen tollen Halbtagesritt in Richtung Klein-Neundorf, Aussichtspunkt Neu Berzdorfer Höhe, Golfplatz, Grillplatz, Jauernick, mit dem gefährlichen Esel „I-I-I-I-IIIIIIIIAAAAAA“ und gemütlich über Pfaffendorf nach Hause. Die Pferde und Reiter waren gut drauf, der Weg war schön das Wetter prächtig. Nur die Muskeln von Katharina beschwerten sich vorzeitig. Das Tat dem schönen Erlebnis aber keinen Abbruch.

                                                                         

Guten Morgen Ritt


In aller Herrgottsfrühe also um vier ist allgemein Pfingstmontag Treff zum Reiten. Nun zum wenigstens Vierten mal. Und es lohnt sich immer wieder aufs neue. Romantisch kitschige Stimmung kommt auf, wenn die Sonne langsam, glühend rot leuchtend den Horizont erklimmt, die Vögel ihre Morgenlieder anstimmen und keine Menschenseele unterwegs zu sein scheint. Und während man das Panorama genießt, in Richtung Strand reitet um dort im Wasser entlang zu traben. Ist schon toll.... Nur ich musste mal kurz baden gehen (dazu war es eigentlich zu kalt) da mein Pferd an einer seichten Stelle ins straucheln kam. Auch wenn meine Hosen schnell-trocknend sind hat das nicht dazu herbeigeführt das mir auf dem Rückweg warm wurde. Aber alle Lacher waren bei mir. Im Anschluss noch gemütliches Frühstück in Feiertagsstimmung. Super so kann ein Tag immer beginnen.

 

Tagesritt nach Mengelsdorf


Wenn einer eine Reise tut dann kann er was erzählen. Von unserem Tagesritt ist es ähnlich, knappe 30 m sollten stressfrei bewältigt werden. Unser Weg führte An den gefährlichen Eseln in Pfaffendorf vorbei (da durfte ich das erste mal absteigen). Dann durch Markersdorf in den Kanonenbusch, da kam ein Kremser etwas ungestüm angetrabt (da musste ich das zweite mal absteigen). Dann weiter durch den Wald (mal ohne Absteigen) eine kleine Mittagsrast (mit absteigen) den Rückweg wieder über Löbensmüh und am Motel vorbei in Richtung Gersdorf nach Hause(wegen irgendetwas musste ich noch einmal absteigen). Tatsächlich waren wir recht flott unterwegs, sind ausdauernd getrabt und konnten schön galoppieren. Die Strecke war toll und ich konnte sportlich aktiv sein mit ab und aufsteigen-sehr schön


Ostern


Heute war Osterritt nachdem ich gestern noch Eier verteilt habe war auch'n bissel aufregend. Wildschwein und so... War grandioses Wetter zum Osterritt. Sonne, warm, schön. Also fix in Schale geschmissen, Jacket an, los. Die anderen waren etwas bodenständiger als ich. Dicke Jacke, Handschuhe. Hmmm, dabei scheint doch die Sonne.... Die ersten 20 Minuten waren super, wir hatten Spaß bei der Eiersuche und nix störte uns bis Majbrit meinte von hinten wird's schwarz und meine Wetter App Schnee prophezeite (So'n Unsinn) Und dann fing es an zu schneien und es wurde kalt, es wurde sehr kalt.... Also mir zumindest weil ich völlig Over-, bzw. Underdressd war. Den anderen ging es wohl ein Stück weit besser. Jedenfalls blieb die Freude am Eiersuchen und meine Hose war wenigstens schnelltrocknend, oder so. Wir wollen jetzt mal kurz Annes Verhalten beleuchten. Diese ist ja schon beim Wanderritt negativ aufgefallen (gedrängelt).Diesmal hat sie ein Ei verloren (Oh Nein!), und das letzte Ei wollte sie zwar einsammeln jedoch ließ sie dabei das Pferd fressen, an dem Ast wo das Ei hing, mit dem Ei!!!!!! Ich konnte es gerade noch aus dem Maul angeln. Egal wir hatten unheimlich viel zu lachen, beim Eier suchen, Eier einsammeln, Reiten im Schnee. Der Ritt war schön. Zum Schluß haben wir uns alle in meiner Küche am Ofen aufgewärmt und bei Tee, Kaffee und kleinem Imbiss den Ritt ausklingen lassen.

 

 

Fasching


Der Faschingstag ist nun schon wieder länger her, aber dennoch eine Erwähnung wert. Als kleines Grüppchen bahnten wir uns unseren Weg durch den Lönschen Park. Bunt gekleidet in kreativen Kostümen, mit viel Freude am Reiten, am Weg, am Wetter und an lustigen Begebenheiten, die uns begleiteten waren wir den Vormittag unterwegs.. Nach einer Mittagspause in der alle satt geworden sind, startete der Spiele Nachmittag. Zuerst drin, dann draussen hatten wir jede Menge Spass und trainierten ordentlich unser Lahchmuskeln bei diversen Spielen, die sowohl für jung als auch für alt sehr unterhaltsam und anspruchsvoll waren.
Nach dem erlebnisreichen Tag hatten mit Sicherheit alle einen schönen Lachmuskelkater. 

       

Was war los 2014?

Der Wichtelritt fiel diesmal aus weil ich mich von meinen Weisheitszähnen getrennt habe. War auch mal wichtig....
Zur Bescherung der Pferde gab es wieder viel zu futtern für die Vierbeiner.Es war auch noch mal ein Anlass Ende 2014 zusammen zu treffen und gemeinsam das Jahr zu verabschieden. Für jeden gab es eine Kleinigkeit zu Weihnachten, zwei Geschichten zogen die Anwesenden in Bann und die besten Wünsche für das neue Jahr2015 wurden überreicht. Den Jahreswechsel verbrachten die Pferde ohne große Aufregung auf der Koppel und starteten gut ins neue Jahr. Zum ersten Samstag trafen wir uns dann zu einem Ausritt und ein gemeinsames Neujahrsessen. Es war seeeeeeeehr lecker. Alle sind heimgekugelt...


Halloween

Kleine und große Geister, Hexen und Gespenster trafen sich zu Halloween im Pferdestall um die bösen Geister vor Allerheiligen zu erschrecken und zu vertreiben. Zuerst ging es zu Pferd einmal durch das Gespensterdorf Kunnerwitz und durch den Gruselwald am alten Waldhaus vorbei. Im Anschluss wartete die Essenstafel auf die Geister. Dabei gab es das Märchen von Hänsel und Gretel zu hören. Noch einige andere Geschichten übers Gruseln, Lagerfeuer, Spiele und einen Lampionumzug zum Denkmal der Liebe füllten den Nachmittag bis zum Abend. Alle hatten sehr viel Spaß gehabt und wir haben alle bösen Geister erfolgreich vertrieben.

                                        


Zirkuskurs

Wieder einmal unglaublich viel mitgenommen. Fleißig haben wir über Monate geübt um die vor einem Jahr erlernten Zirkuslektionen zu festigen. Tatsächlich konnte Willy Meyer auf all diese Sachen aufbauen und uns nützliche Hinweise geben wie wir Fortschritte erzielen, Hilfen besser geben können und neue Dinge hinzufügen. Podest, Kompliment, Polka werden zunehmen selbstverständlicher und auch neue Lektionen machen viel Spaß nicht nur den Pferdführern sondern auch den Pferden selbst. Toll toll toll. Für alle die dabei gewesen sind war es wieder eine große Bereicherung. Das Video ist auf Carolas Facebookseite zu finden.


Tagesritt Oktober


Am 3 Oktober ging es nun zum dritten mal nach Kemnitz zum Pferdehof Geißler. Der Weg bis dahin ist immer sehr schön. So gelangen wir über Pfaffendorf zum Nonnenwald der nur noch ein Katzensprung von Kemnitz entfernt ist.Mareike ließ vor lauter Freude auch mal eben ihre Jacke fallen sehr zur Belustigung der Mitreiter und auch andere Begebenheiten steigerten die gute Laune untewerwegs. An der Mittagsstation angekommen wurden wir und unsere Pferde gastlich aufgenommen. Dank tollem Oktober Wetter konnten wir den schönen Herbsttag mit all seinen Naturfarben genießen. Auf dem Rückweg erkundeten wir einen neuen Reitweg der uns allerding nicht ganz auf dem geplanten Heimweg führte. So ritten wir ein Stück der selben Strecke wie hin auch zurück um dann unterhalb vom Schwarzen Berg durch den Schönauer Forst nach Hause zu gelangen.


                                                   

2 Tagesritt


Immer wenn man so lange untewegs ist denkt man sich, es könnt gern noch ein Tag länger dauern. Schließlich stellt sich beim Wandern zu Pferde immer ein stark entschleunigendes Gefühl ein, lässt alle Termine und Dringlichkeiten verschwinden und man kommt einfach mal runter. Daran kann auch kein noch so heftiges Gewitter und langanhaltender Regen das Reitvergnügen trüben. Der Weg begleitete uns über Gersdorf wo wir bemüht waren den Yak durch die Sträucher zu sehen ohne das unsere Pferde sich zu arg erschrecken. Weiter durch den Kanonenbusch, durch die Weltstadt Löbensmüh, über die Königshainer Berge bis nach Jänkendorf. Ein heftiges Gewitter ließ uns bei Thiemendorf am Waldrand einen Nothalt machen bis die Blitze und der Donner abgezogen waren. TropfTropfTropf. Zu Beginn und zum Ende des Rittes hatte der Wettergott erbamen mit uns so das wir im trockenem Zustand los reiten konnten und gegen Abend ohne Nass von oben Koppel und Zelt aufbauen konnten. Große Begeisterung löste das neue Tipi aus welches ich eigens für längere Ritte angeschafft habe, da alle gemeinsam, trocken und komfortabel schlafen konnten. Selbstgemachtes Essen vom Gaskocher und Hobo-Ofen schmeckt auf Wanderritten natürlich auch immer besser als zu Hause. Nach einer geruhsamen Nacht konnten wir den nächsten Tag auch entspannt starten. Gnädiger Weise führte uns auch der Heimweg vorrangig durch trockenes Land bis hin zu den letzten 5 Minuten. Leider kam da alles runter was der Himmel am Wasser so zu bieten hatte. Aber bis Kunnerwitz konnten wir den Weg von Jänkendorf, über Wilhelminental, Königshain, und Markersdorf bestens genießen. Und eigentlich hätten wir gern noch einen Tag unterwegs sein können....

      



Tageskurs Irina Schaller


Am 06.September kam Irina Schaller zu einem Tageskurs zu uns, um unser Reiterwissen aufzufrischen. Mehrere Teilnehmer nahmen Unterricht um Korrekturen für ihren Sitz zu erhalten, Lektionen zu üben und neue Ansätze und Ideen für den Reitunterricht zu bekommen. Mit reichlich frischen Wissen bestückt und alternativen Lösungsansätzen für einge Probleme konnte jeder was für sich und sein Pferd individuell mitnehmen.

               

Fereinlager: VFD Reiterspiele in Kunnerwitz


In der letzten Fereinwoche wurde noch einmal ein Ferienkurs durchgeführt. Diesmal war das Thema die VFD Reiterspiele. Bei diesen Spielen handelt es sich um einen Wettbewerb, bei dem die reiterlichen Fähigkeiten und Geschilcklichkeiten der Kinder gefordert sind. Der Wettbewerb besteht aus eine Theorieprüfung, einer Platz- und einer Geländeaufgabe, der Vollständigkeit halber habe ich noch eine Führaufgabe dazu geplant. In vier Tagen wurden die Kinder auf die Prüfungsaufgaben vorbereitet. Gemeinsam erarbeiten sie sich die Aufgaben und hatten große Freude an den gestellten Herrausforderungen. Zu bewältigende Aufgaben waren unter anderem:
Führen durch ein Labyrinth, Slalom, rückwärts aus der Sackgasse treten und halten über einer Stange, eine Gangartenstecke
Geritten wurde der Flattervorhang, Reifen nachziehen, Schlüsselloch, ein Tennisball muste nachdem er in ein Rohr gesteckt wurde auf der anderen Seite wieder aufgefangen werden.
Im umgrentzten Gelände rund um dem Reitplatz gab es eine Gangartenstrecke, ein Baumstamm, einen tiefen Ast und eine Plane.
Am Freitag stand den Kindern nun die Prüfung bevor die alle meisterlich absolvierten. Zur Belohnung gab es für jeden eine Urkunde und kleines Naschwerk. Alle Kinder können super stolz auf sich sein, über die tollen Leistungen die sie mit ihren Pferden erbracht haben

   

Reiterallye 2014


Es war einmal, da begab es sich das die VFD Sachsen die 5. Reiter-Rallye abhalten wollte. So trug es sich zu, dass am vorletzten August Wochenende sich das Reitervolk in Kunnerwitz traf....
Am Freitag Nachmittag waren schon die Leipziger Gäste angereist. Nach eine kleiner Hofführung – es hat sich ja doch einiges geändert im letzten Jahr und der Demonstration der provisorischen Duschkabine für die Solardusche die großen Beifall fand, richteten sich die Weitgereisten wohnlich ein. Am Abend drehten wir mit unseren einheimischen und den Gastpferden eine gemütliche Runde um den Steinberg. Da am nächsten Morgen zeitiges Aufstehen angesagt war, tagten wir nach dem Ritt nicht mehr allzu lang in die Nacht hinein.
Samstag morgen 7:15 Uhr Frühstück.... Ich bin erbarmungslos....Aber das Essen war lecker. 8 Uhr Rittbesprechung, wir verschweigen mal, wer hier zu spät gekommen ist... nachdem alle Klarheiten hoffnungslos beseitigt waren und die besprochenen Herrausforderung für die Strecke schon die ersten unsicheren Gesichter hervorief ging's los.
Pünktlich um 9 Uhr, ähhhh und 24 Mintuen startete das erste Zweier-Team. Und im 20 Minuten Takt die anderen
Nur ca. 2 Stunden und weitere 3 Teams später mache ich mich auf die Socken zum Schildchen ensammeln. Erstmal laufe ich zu Fuß da im ersten Teil der Strecke soviele Schilder auf mich warten, das sich ein Aufsteigen nicht lohnt und Naomi auch etwas ungehalten über ihre Einsamkeit reagiert. Wieder einmal musste ich feststellen, dass es Sammler gibt die gerne Schilder mitnehem. Eins war weg. Nicht weiter schlimm für die Teilnehmer, die wirklich alle den Weg an diesem Tag gefunden hatten. Eine Frage habe ich dann auch vergessen einzusammeln, aber da sind wir ja glücklicherweise am Sonntag wieder vorbeigekommen.
Trotz weitem Vorsprung und viel Schrittreiten habe ich dann doch erneut das letzte Team im Schönauer Forst eingesammelt und ca. 2 km vor Schluß wir drei gemeinsam dann auch die anderen zwei davor. Einzig Team Nummer Eins hat die Strecke im geplanten Tempo geschafft und wartete geduldig seit einer Stunde am Rastplatz. Nachdem alle anderen nun auch ihre Pferde versorgt hatten und zur Mittagspause geparkt, begann die Auswertung. Hin und wieder kam es zu kleinen Auseinandersetzung über mögliche Märchenvariationen. Diese konnten aber alle am Abend mittels Märchenbuch aufgeklärt werden. (Ja! Bei Aschenputtel wurden am Schluß den bösen Stiefschwestern von den Tauben die Augen ausgepickt.)
Nun muste der Rückweg angetreten werden um pünktlich im Stall anzukommen. Schließlich sollte dort zu 18:30Uhr die außerordentliche Jahreshauptversammlung der VFD Sachsen stattfinden. So ein Streß. Doch wir haben alles gut geschafft. Die Urkundenverleihung wurde noch vor verlegt da einige schon heim wollten. Johanna und Charlotte waren die Abräumer von der Rallye, immerhin haben sie mit weitem Vorsprung alle Fragen richtig beantwortet. -Streber-
Zu unserem Hoffest war es wieder einmal sehr gesellig es gab Schwein am Spieß und alle Reiter haben auch ihren leckern Teil zur Feier beigetragen. Und so zog sich der feierliche Abend dann weit in die Nacht, nachdem wir eine angenehme Frühstückszeit am Sonntag für jedermann ausgehandelt hatten.
Am nächsten Morgen war noch ein Ausflug zum Berzdorfer See geplant. Diesmal allerdings ohne Schwimmeinlage sondern nur mit planschen, da es doch etwas zu frisch für den Bikini war. Bei einigen wurden zwar Füße und Beine mächtig nass aber sowohl Pferd und Reiter hatten ihren Spaß.
Gegen Nachmittag hieß es dann wieder Abschied nehmen. Die Sachen waren gepackt, die Pferde auf den Hänger geladen und eine erlebnisreiches Wochenende ging zu Ende.
Und sie lebten glücklich bis ans Ende der Tage.....

                   


Ritterwoche auf dem Reiterhof

In der ersten Ferienwoche kam die Jugend des Reiterhofes voll auf ihre Kosten. Unter der Überschrift "Die Ritter" wurde jeden Tag ein anders Thema rund ums Pferd aufgegriffen. Neben Ritterspielen, probten die Kinder eine Quadrille, übten sich im Voltigieren und studierten eigene Aufführungsstücke ein. So lernten die Kinder auch, ein Pferd ohne Hilfsmittel nur mit ihrem Körper frei in der Bahn zu bewegen und gemeinsam durch einen Parcours zu leiten. Am Ende der Woche wurde im Rahmen eines Theaterstück alles erprobte aufgeführt: Zum Geburtstag der Königin Kunigunde wurde ein großes Fest veranstaltet bei dem Ritter, Gaukler, Tänzer und Tierdompteure zu sehen waren.
Zum Abschluss bekamen die teilnehmenden Kinder eine DVD. Alle hatten eine Woche lang großen Spaß was man auch auf den Video und Fotomitschnitten gut sehen kann. Eine tolle Ritterwoche!

                 



Radtour 2014 mit der Bergetappe des Grauens

Auch mit einer handvoll Teilnehmer macht eine Radtour irre viel Spaß. Unser diesjähriges Ziel war der Rotstein, genauer gesagt die Rotsteinbaude. Diesmal ging es sogar pünktlich los. Wir mussten nicht wegen einem komischen Radrennen Umwege fahren (was bei den angesagten Temperaturen von 30Grad im Schatten auch nicht sinnvoll gewesen wäre) und Anne haben wir auf dem Weg in Schlauroth abgeholt, deshalb ist sie auch nicht zu spät gekommen. Die Strecke wurde von uns spontan variiert. So ging's erstmal nach Pfaffendorf, Friedersdorf durch den Nonnenwald in Richtung Lehdehäuser. Da wir vier relativ fitte Radfahrer sind, wurden auch erstaml keine großartigen Pausen gemacht. Allerdings war die Quelle im Nonnenwald doch eine kleine Rast wert. Große Freude gab es immer, wenn es sanft bergab über schattige Wege ging. Diese waren auch immer wieder großflächig vorhanden. In Sohland ging es nochmal eine schöne lange Strecke bergab bis wir links in den Wanderweg einbogen. Es war für uns nicht unbekannt, dass man erst einmal zu Baude hoch muss. Die Asphaltstraße stieg auch immer mehr an, bis wir erst mal absteigen mussten. Nun hieß es schieben und kurze Pausen machen, glücklicherweise noch auf Asphalt. Das hielt jedoch nicht lange an. Die Asphaltstraße war alsbald an einem einsamen Häuschen zu Ende und es ging nun einen schmalen bewurzelten Waldweg nach oben, übrigens noch steiler. Deutlich musste man unser Keuchen und Japsen gehört haben immer langsamer schoben wir unsere Räder bergan, mit immer mehr kurzen Pausen in denen wir uns gegenseitig Mut machten, dass wir bestimmt gleich da sind. Über eine Lichtung hinweg, auf der der Weg nur noch zu erahnen war, spürten wir vor Erschöpfung nicht einmal mehr die Brennesseln an unseren Beinen. Für uns gab es nur einen Spruch "Weiter, wir sind bestimmt bald da." keiner war so recht gewillt wieder umzukehren. Übrigens fehlte uns trotz der Anstrengung nicht die Puste zum Witze reißen. Die letzte Waldetappe war die Härte: 50% Steigung über dicke Wurzeln und schwere Steine. Papa bekam dann Hilfe von uns jungen Mädels, denn wir haben uns erbarmt sein schweres Rad gemeinsam hinauf zu schieben (Wobei wir beide eigentlich der Meinung waren nur einmal dort hoch kraxeln zu wollen).Während wir für die Strecke von Görlitz bis zum Fuß des Rotsteins (ca. 20km) 2 Stunden gebraucht haben waren wir nahezu eine Stunden mit dem Aufstieg beschäftigt(1km Länge, 200 m Höhenunterschied). Alle haben gestöhnt, dort fahren (schieben) wir nie wieder hoch.
Leider haben wir versäumt von dem Weg Bilder zu machen, obwohl Papa ja oft genug irgendwo am Rande rumsaß. Wer will kann ihn sich aber gern selber ansehen.
Auf der Baude genossen wir unser wohlverdientes Mittag mit Eis.(Der Supergau wäre gewesen, wenn die Gasstätte zu gewesen wäre...) Die Abfahrt ging nun über die Fahrstraße Richtung Zoblitz. Unten angekommen waren wir uns aber einig, dass auch diese Etappe bergauf mit dem Fahrrad einfach nur die Hölle gewesen wäre. Aber Bergab! War schönes Rollen angesagt, wobei da aber auch die Bremsen schnell warm wurden. Übrigens empfanden wir da schon rückblickend den Aufstieg nicht mehr so wilde.(Obwohl der wirklich wirklich heftig war.)
             
Es wurde immer wärmer, also hieß es nun Heimweg ohne Umweg, nach Reichenbach und Gersdorf, dort endeckte Papa einen Teich mit Bank im Schatten, wo wir genüßlich die Füße ins Wasser streckten und ein lange ausgedehnte Pause einlegten. Der Rückweg war nun noch ein Klacks.In Pfaffendorf verabschideten wir Anne und in Schlauroth Papa. In Rauschwalde trennten sich dann auch die Wege von Katharina und mir. Beim Verabschiden waren wir uns aber alle einig: Es war wieder richtig schön!



Halbtagesritt am 21.06.2014

An diesem Samstag legten wir mal wieder zu Pferde einige Streckenkilometer zurück. Der Weg führte diesmal entlang des Kreuzberges durch Jauernick Buschbach, am Schwarzen Berg entlang. Dann zum Grillplatz, zum Aussichtspunkt und schlußendlich wieder nach Hause über Klein-Neundorf.
Wie immer einen schöne Strecke mit lustiger Unterhaltung, zum einen weil Reiten Spaß macht und zum anderen weil man in Gesellschaft zu Pferd immer wieder einiges zu lachen hat.

                       


Guten Morgen Ritt

Mareike und ich durften wohl am längsten Schlafen an diesem Tag, schließlich zelteten wir sehr bequem auf dem Reitplatz. Die anderen hatten einen deutlich längeren Anreiseweg. Bei besten T-Shirt-Wetter trafen wir uns 4 Uhr früh. Pferde putzen – los reiten. Und dieses mal hatten wir einen schönen Sonnenaufgang. Zwar mussten wir uns immer wieder umdrehen um die Sonne zu sehen, aber es war trotzdem eine schöne Kulisse. Am See angekommen durften die Pferde ausgiebig planschen. Naomi belustigte alle mit ihrer Vorstellung der „Ente“ (den Kopf bis zu den Augen eintauchen) und dem „U-Boot“ (Nüstern auf der Wasseroberflächen pusten und laufen). Sehr unterhaltsam und schwungvoll war auch der Trab im seichten Wasser.
Auf dem Rückweg ging es dann nun ein bisschen schneller heimwärts. Und Punkt um 7 gab es ein gemeinsames Frühstück im Wohnwagen. Danach gingen wohl einige erst mal wieder schlafen was bei den zu steigenden Temperaturen auch ein sinnvolle Sache war.
 

Wandertag

Ganz ehrlich, ich war ein bisschen aufgeregt. Ich wusste nicht genau ob der Wandertag bei den Kindern gut ankommt und ob ich 10 Kinder 7 Stunden lang bändigen kann. Zu dem wurden unsäglich heiße Temperaturen erwarten und ich hatte Sorge dass die Wärme die Kinder so stark belastet, dass es problematisch mit Kondition, Konzentration und Motivation werden konnte. Kurzerhand wurde die Strecke eingekürzt und um verlegt. So ging die Tour dann durch den Lönschen Park und mit unzähligen Pausen im Schatten und an Bächen hielten alle tapfer durch. Unterstützt wurde ich von drei Pferdeführern und 2 Muttis. Zu Beginn wurden die Pferde erst mal ausgiebig verwöhnt mit einem Putz- und Massage Programm im Schatten und natürlich mit ausreichend Wasser als Erfrischung für Pferd und Reiter. Der Weg begann durch den schattenreichen Wald in Kunnerwitz, an der Hühnerfarm und am Steinberg entlang zum Lönschen Gut, weiter durch den angrenzenden Park und über einen anderen Weg wieder zurück. Erst wurden in den Pausen immer die Pferde versorgt, anschließend erfrischten sich die Kinder beim Spielen im Bach oder einfach nur mit beim Händewaschen in den Falteimern. Jedes Kind durfte abwechselnd zweimal reiten und sie führten sich gegenseitig. Wieder zurück auf dem Reitplatz wurden natürlich die Pferde erste einmal versorgt, dann alles aufgeräumt. Ein kurzes Pferdequiz sorgte dafür das sich alle erst einmal ausruhen konnten. Dann gab es eine Wasserschlacht im Bach bei dem alle wieder erfrischt und klatschnass waren. Barfuß ging es dann über die Koppel zum trocknen. Zuletzt gab es noch ein kleines Naturspiel. Abschließend kann ich sagen es war ein toller erlebnisreicher Tag für die kleinen und großen Reiter und Helfer.

 

Wanderritt 2014 – Atemlos durch die Nacht

Nun ist es wieder soweit. Die Zivilistaion hat uns wieder. Ich sitze auf der Couch im warmen Zimmer und tippe am Computer. Auf diese drei und andere komfortablen Dinge mussten, besser haben wir freiwillig verzichtet. Aber fangen wir von vorn an.
Tag1
Pünktlich um acht Uhr trafen wir uns am Donnerstag auf dem Reitplatz. Zuerst wurden alle Teilnehmer begrüßt und neue Ausrüstungsgegenstände auf ihre Funktionalität getestet.
So war erstmals ein kleiner Hobo- Ofen mit im Gepäck, der gleich mal für heißes Wasser für Kaffee und Kakao sorgte. Neu dabei Faltgeschirr aus Plastik, wunderbar flaches Packmaß, stabil, wiederverwendbar, robust und hitzebeständig, praktisch und sorgt für erste Knobelei am Frühstückstisch, wie man das Zeug eigentlich zusammen baut. Spätestens am zweiten Tag schaffte es dann jeder ohne Anleitung. Und für jeden ein Bündel Bundeswehrbesteck, klein funktionell, alles mit dabei – einwandfrei!
Der Himmelfahrtstag bot kein schönes Wetter. Es regnete in verschiedensten Varianten, stark, leicht, strömend, dicke Tropfen, Fäden und Niesel. Wir entschieden uns dafür, unser Frühstück lange in den Tag hinein aus zu dehnen um auf trockenere Zustände zu warten. Mit einem sehr geselligen Vormittag im gemütlichen (trockenen) Wohnwagen begann nun also unser Wanderitt ohne das wir einen Schritt im Sattel saßen. Wir beschlossen gemeinsam erst nach dem Mittagessen los zu reiten.
Gegen 13:30 Uhr war nun endlich alles in den Packtaschen verstaut, das Gepäck am Sattel flatter- und druckfrei verzurrt, der Himmel bewölkt aber ohne Wasser von oben, dafür war alles unten sehr schön schlammig und nass. Es konnte losgehen.
             
Die Strecke am ersten Tag führte uns über Pfaffendorf, Deutsch- Paulsdorf, Sohland, am Rotstein entlang über Rosenbach bis nach Herwigsdorf. Zwei kleine Pausen zwischendurch sorgten dafür das weder Pferd noch Reiter auf den 25.5km nicht entkräften. Und da sich das Wetter zum Abend hin immer mehr besserte machten wir noch einen kleinen Umweg über schöne Reitwege rund um Rosenbach.
Kleine Anekdoten aus dem Tagebuch: In Deutsch – Paulsdorf fiel ich leider negativ auf. Zwar berechne ich immer beim Vorbeireiten an Verkehrsschildern meine Oberschenkel mit in den Abstand, aber das meine Packtaschen nun die breiteste Stelle am Pferd sind, wurde mir erst nach dem Hauptstraßenschild bewusst. Das untere zeigte dann leicht schräg nach hinten.- Peinlich Peinlich - Aber ich hab's wieder grade gebogen.
Besonders großartig ist das Reitwegangebot, Beschaffenheit und Ausschilderungen in Rosenbach. Ein beispielhaftes Vorführmodell für die Förderung von Reittouristik.
Irgendwo am Ende der Strecke hörten wir die Musik eines Droffestes. Der gespielte Titel ließ sich alsbald als „Atemlos“ von Helene Fischer erhören. Der Ohrwurm für die Nächsten Tage.
In Herwigsdorf übernachteten wir beim Verein Radau e.V.. Wir trafen gegen 19 Uhr ein und hatten noch genug Zeit im Hellen alles für die Nacht vorzubereiten. Die Pferde durften auf der Koppel schlafen (wohl eher sich rund fressen), wir im Stall im Trockenen. Mehrere Decken wurden uns noch zur Verfügung gestellt weil die Nacht doch recht eisig war. Nachdem wir noch lange in der offenen Wohnküche gegessen und gesessen haben kuschelten wir uns in unsere Nachtlager.
Tag 2
Die Nacht waren immer wieder Schauer auf dem Dach zu hören, Resi quietschte was das Zeug hält wenn sie Elmo zu nahe kam und dann hörte man Hufgetrappel, wer weiß was die für Nachtsport treiben. Das sorgte dafür, dass nicht nur ich sondern auch andere immer wieder in die Nacht hinaus auf Koppel lauschten, aber irgendjemand hat auch geschnarcht. Trotz Decken hatten einige kalte Füße am Morgen und waren gerädert. Egal es macht trotzdem Spaß.
Auch an diesem Morgen ließen wir uns Zeit. In Ruhe Frühstücken, keine Hektik wir haben Urlaub, Nachtlager abbauen, Aufräumen, Packen. Und schwupps ist es um 12.
Das Wetter heute (noch) trocken, bewölkt etwas kühl aber wir alle mit Optimismus denn es sind ja nur 20% Regenwahrscheinlichkeit. Das wird schon halten auf den nächsten 27,1km.
Diesmal geht es entlang einer schönen gut ausgeschilderten Fernreitroute nach Buschschenkhäuser, Berthelsdorf, Euldorf bei Großhennersdorf, nach Oderwitz zum Reiterhof am Spitzberg.
Kleine Anekdoten aus dem Tagebuch: In Buschschenkhäuser war unser erstes Happening. Dieser Ort scheint aus 4 Häusern an einer Straßenkreuzung zu bestehen. Allerdings fand an diesem Tag ein irres großes Motorradtreffen statt. Mit unseren vier riesigen Rössern fädelten wir uns durch die Menschen und Krafträder bis zur Imbissbude Elmo führte mutig an. Eventuell wollte er noch eine Bratwurst essen aber vielleicht war es auch der langlodige Biker der grade sein Moped mehrfach aufheulen ließ ('tschuldigung Motorrad). Zumindest stoppte Elmo apprupt und legte den Rückwärtsgang ein und fuhr auf Resi auf. Naomi und Resi fühlten sich irritiert und wollten definitv auch nicht mehr vorwärts und mit Yvi war ich auch nicht handlungsfähig. Allerdings gab es aufgrund von Menschen und Fahrzeugen keinen Platz zum scheuen ohne einen Unfall zu provozieren. Uii da war ich aber schnell vom Pferd und führte Yvette an den anderen vorbei. Es funktionierte auch gut. Wie ein Magnet folgte das Pferd mir und die anderen Pferde ihr ohne das irgendjemand zu schaden kam. Puh- Glück gehabt. Praktischerweise konnte ich noch den Rückspiegel eines Lieferwagens anklappen der auf der schmalen Straße stand. Aufgrund von Absperrungen und und anderen Hindernissen hatten wir nur eine Pferdebreite Platz zum vorbeireiten.
Was für ein aufregendes Erlebnis. Auf diesen Schreck machten wir nicht weit entfernten pferdegerechten Rastplatz unsere Mittagspause. Auch hier wieder „Daumen Hoch“ für die Gemeinde Rosenbach. Eine Anbindestange für 4 Pferde ein Tisch mit Bank laden Pferd und Reiter zum Ausruhen ein.
Mehrere unaufgeregte Kilometer weiter gelüstete es Pfuhli nach Eis. Und wie auf Zuruf oder Absprache gab es in Euldorf eine Pferdfreundliche Gaststätte. Durch puren Zufall führte unser Weg direkt daran vorbei.
Also rasteten wir kurzerhand, banden unsere Pferde an den bereitstehenden Anbindebalken. Die Gastwirte waren so freundlich uns einen Tisch daneben zu stellen, so dass niemand allein als Pferdewache abgestellt werden musste.
Wir bestellten unser Eis... und der Himmel zog sich zu... Wir bekamen unser Eis... und es begann zu regnen... Wir aßen unser Eis...und es regnete mehr.
Irgendwann blieben dann die Mantelträger Pfuhli und meine Wenigkeit draußen und die anderen die gingen unters Dach. Der liebe Gott hat uns wohl kein Eis gegönnt. Nachdem der Schauer vorbei war haben wir gedacht nun ja wenn das die 20% Regenwahrscheinlichkeit war, dann bleiben wir jetzt trocken.Weil die Sättel noch trocknen sollten entschieden wir uns zu laufen. Allerdings war auch das keine gute Idee. Der auf dem anschließenden Reitweg stand das Gras dicht hüfthoch. Nun wurden auch Füße und Hosen nass. Sehr schön. Meine Schuhe liefen voll Wasser, welches ich dann zur Belustigung der Mitreiter an einer trockenen, grasfreien Stelle filmreif auskippte. Ach ja und die Socken waren auch triefend nass.
Bei knalligster Sonne ging es nun fast bis Oderwitz. Allerdings kam das Gewitter vom Westen immer Näher. Und 3,5km vor unserem Nachtquartier öffneten sich die Schleusen und es schüttete ohne Ende. Cleverer Weise hatte Anne ihren Poncho um die Decke gewickelt, kam also schlecht ran, meinte es lohnt sich nicht und wurde dann eines besseren belehrt. Hmm doof, weil nass.
Mit de Schlusssatz „ Morgen zieh ich meinen Poncho an“ ergab sie sich ihrem feuchten Schicksal.
Gegen 19:30Uhr kamen wir im strömenden Regen und bei Weltuntergangsstimmung auf dem Hof an und retten uns erst einmal in den Stall. Nach 20 Uhr riss endlich der Himmel auf.und wir konnten nun unsere Nacht vorbereiten. Pferde auf Koppel, wir durften dankenswerter Weise in der kleinen Wohnung über dem Stall übernachten. Und weil nun der Regen wirklich vorbei war und sich die späte Sonne wieder blicken ließ, freuten wir uns auf unser Abendbrot auf dem kleinen Gästebereich vor dem Stall.
                       
Tag3
Spätestens ab Tag drei zeigt sich, ob die mitgeführte Ausrüstung (Sattel, Trense Packtaschen, Packtechnik) wirklich brauchbar, sinnvoll und passend für Pferd und Reiter ist. Nachdem wir in mehreren Ritten schon vieles probiert und verbessert haben, zeigte sich, dass wir bisher alles richtig gemacht. Keine Druckstellen, Sattelzeug passt, nur der hintere Rand von Satteldecken und Pad erweist sich immer wieder als Schwachstelle. Da schubbelt es die Haare es wenn das Fell trocken ist. (Also hilft da Regen, Schweiß oder regelmäßig Nass machen). Die Packtaschen werden mit dem Federkraftmesser gewogen, dass alles gleichmäßig gepackt ist. Alles Gepäck wird fest verzurrt das nichts reibt und drückt oder flattert.
Nach einer trockenen, warmen Nacht, begann ein sonniger warmer Tag. Auch wieder ganz gemütlich und ganz entspannt.
Wir frühstückten schön im freien in der Morgensonne, alles aufräumen, packen, Pferde vorbereiten.
Alles ohne Stress auch wenn man dreimal durch den Stall läuft um die vergessenen Batterien von vorne zu holen. Wir haben ja schließlich Zeit.
An diesem Tag wurden es 29,6km. Der Weg führte zurück durch sehr schönes Bergland bei Großhennersdorf, Neundorf, Dittersbach, nach Kiesdorf. Diesmal war uns das Wetter hold und wir fragten ständig wann Anne nun endlich ihren Poncho anzieht. Und selbst unsere Eispause in Dittersbach blieb trocken.
Anekdoten aus dem Ritttagebuch:
Auch als Reiter kommt es mal vor das man erst links blinkt um dann sich im letzten Moment doch rechts blinkend abzubiegen. Offensichtlich ist das sehr belustigend für die Teilnehmer. Zumal das ja auch manchmal nicht so ganz klar erkennbar ist bei den vielen kleinen Sträßchen und Gässchen, wo genau man da jetzt gleich hin muss. Immer wieder verrät mein Navi ja auch nicht auf den ersten Blick in welchen Ort wir uns befinden. Hab ich doch mal einen Herren gefragt der an einem Reiterhof das Gras mäht. Die Antwort: „Na in Großhennersdorf“. Oh-ha. Jetzt weiß ich dass es in Grohedo also den Reiterhof Heuscheune gibt. Für die Reiter von dort; Wenn ihr auf dem Sonnenhübel unterwegs seid, da liegt noch Pfuhlis Gerte. Die haben wir irgendwo auf einem Reitweg verloren weil ich sie angerempelt habe... Bitte aufheben, verwahren wir kommen mal wieder vorbei und holen sie ab.
Nachdem wir zügig vorangekommen sind entschlossen wir und aufgrund von Zeitreserven in Dittersbach nochmal nach einer Eisdiele Ausschau zu halten.
Dank Google Maps auf dem Handy war es in 1,5km Entfernung auch schnell gefunden. Also machten wir einen Umweg durch Dittersbach bis zum Sportplatz. Vor der Eisdiele parkten wir unsere Pferd und uns vor den Fahrradständen im Schatten.

Das Eis war bestellt die Pferd standen brav und wir aßen mit Appetit. Die Pferde haben sehr interessiert auf unsere Eis geschaut, aber wir teilen nicht. Nur Anne ihre Waffel und die wollte Elmo nicht haben. Etwas betröppelt war ich, da mir Yvi durch einen Ruck mit dem Kopf am Zügel das Eis aus meiner Hand auf den Boden katapultierte. Alles lacht und ich guck blöd aus der Wäsche. Ein bisschen den Dreck weggepustet dann kann man's wieder essen.
Dann erwarteten uns noch 7,5km Reststrecke die wir größtenteils im lockeren Trab zurücklegen konnten.
Als wir Kiesdorf den Reiterhof Rafelt erreichten, wir sind mal vor 19 Uhr am Nachtquartier angekommen, ist unser Ablauf schon einprogrammiert: Pferde, Nachtquartier, Abendbrot. Nun kommen auch endlich mal unsere Zelte zum Einsatz. Mit 1kg Gewicht sind die Dinger zwar eher Schlafhüllen aber dafür klein und leicht. Da mich mir in der am Tag vor der Abreise noch die Nacht um die Ohren geschlagen habe wie ich meine Mitreiter in diesen Minidingern vor Regen schütze, war zusätzlich noch eine Plane im Gepäck, die auch in den Vortagen schon ihre diversen Einsätze hatte. Über die Zelte gespannt sorgte sie neben Regenschutz auch noch ein bisschen für Wärmespeicherung. Auch in dieser Nacht hat niemand gefroren, die Zelte sind besser als sie aussehen. Allerdings ist das Rein- und Rauskommen nahe dran an olympischer Disziplin. Äußerst unterhaltsam für alle Zuschauer.
Tag 4
Läppische 15,6 km erwarteten uns am letzten Tag.
Dennoch starteten wir außergewöhnlich zeitig. Zum einen weil den Reiterhof Rafelt eine Veranstaltung erwartete und wir nicht stören wollten, zum anderen erwarteten uns alle bei der Ankunft noch Aufräumarbeit und Heimreise.
Anne mit Elmo verabschiedet sich geplant früh am Morgen. Ihr Rührei haben wir mit gegessen. Danach wurde alles Gepäck ins Auto geladen und es ging ohne großes Marschgepäck nach Hause. Die Regensachen haben wir mutig mit ins Auto gelegt und wurden auch nicht enttäuscht. Unsere Pferde schritten rasch aus und wir hatten noch mal schöne Strecken zum Traben und Galoppieren. Nach drei Stunden waren wir zu Hause. Nun gab es, nach dem alles versorgt und aufgeräumt war, abschließend Mittag.
Nach 4 entspannten Tagen und knapp 100km Strecke zu Pferd und zu Fuß, vielen Pausen lustigen Erlebnissen, bleibenden Eindrücken und sehr häufigen„Atemlos, durch die Nacht“ Ausbrüchen nahm unsere Wanderritt 2014 nun ein Ende.


Halbtagesritt am 10. Mai


Am letzten Samstag starteten wir in trauter Runde zu einem Halbtagesritt. Treff war um 10 Uhr und aufgrund von zwei Absagen kamen kurzfristig zwei von der Reserveliste zum das reiterliche Vergnügen. Unsere Strecke belief sich auf rund 18 km, die wir tapfer in 3 Stunden und 15 Minuten erritten. Die Wege, über Pfaffendorf, Gersdorf, Friedersorf und Jauernick, boten lange Trabrepriesen und die Reiter waren gut konditioniert um die Anforderungen zu bewältigen. Höchstwahrscheinich werden jedoch einge heut recht argen Muskelkater haben. Den Pferden hat es viel Spaß gemacht. Besonders muss Fengurs Mut hervorgehoben werden. Resi geht zu 90 Prozent fleißig voran, Naomi bleibt ja gerne mal an der Spitze stehen, so dass sie nur 2 der fehlenden 10 Prozent abdecken kann. Aber Fengur schreckt nichts. So führte er souverän beim Feuerwehrfest in Friedersdorf an der Hüpfburg und den fremden Pferden Pferden vorbei und auch an anderen kritischen Stellen (zumindest hat sich Resi das eingebildet das sie kritisch sind) schritt er mutig vorweg. Na gut das wir den Fengur mit dabei haben, sonst hätte ich wohl klettern müssen.... Resi ist groß.
     

Themenritt "Was blüht denn da?

Zwar war der Ritt als Tagesritt geplant aber aufgrund von Umständen wurde dieser auf zweieinhalb Stunden eingekürzt. Allerdings reichen die durchaus aus um reichlich Pflanzen in unserer Umgebung zu finden, die wir nicht kennen. Löwenzahn und Gänseblümchen ist ja noch einfach, aber wer kennt den Hohlzahn, kann den Gundermann bestimmen und diverse andere Grünpflanzen die am Wegesrand blühen. Ich weiß jetzt endlich wie der Waldmeister aussieht und neben dem Ehrenpreis kann ich nun noch 3-4 weitere Blümchen erkennen. Und dann heißt es üben, üben, üben... Aber die Giftpflanzen bekommen wir recht gut so hin.
Ein paar pflanzliche Fotos sind angehängt viel Spaß beim bestimmen.
Zwar war das Wetter nicht schlecht aber dennoch habe ich mal meinen neuen Regenmantel ausprobiert, der dieses Jahr zum Wanderritt mit dabei sein soll. Zur großen Freude meiner Mitreiter ist hinten noch ein Schild zum ausklappen dran.... damit es auch jeder weiß wenn ich kein Pferd unterm Hintern habe....




Osterritt

Am Ostersonntagabend war Carola als Osterhase unterwegs. Einige bunte Eier habe ich auf dem Weg versteckt die nun zum Ostermontag von motivierten Rittteilnehmern gefunden werden mussten. Für alle Reiter war es ein riesen Spaß mit der Maßgabe, dass im nächsten Jahr unbedingt noch mehr Eier versteckt sein sollen. Zum Schluss gab es für alle österlichen Pferdenarren noch eine kleine Überraschung.
   
Tagesritt Kiesdorf

Im April startete unser erster Tagesritt in Richtung Kiesdorf. Eine schöne Routenführung begleitet von gutem Ausreitwetter sorgten für gute Stimmung. Die Mittagspause wurde aufgrund von angenehmen Temperaturen einem ansprechendem Rastplatz (wir waren wieder auf dem Reiterhof Rafelt) und einem leckeren Imbiss großzügig auf 2 Stunden ausgedehnt. Das ließ der Zeitplan allerdings auch ohne Probleme zu. Die Pferde fanden es toll, konnten sich ordentlich dreckig machen und mit dem Wasserwagen spielen. Nach 24km kehrten wir wieder entspannt zu Hause ein. Am Abend wurde noch mit der Gemeinschaft vom Hof gegrillt.
          
Prüfungen 2014

Im April haben nun 6 Junioren, 7 Pferdekundler und Geländereiter sowie 1Rittführer erfogreich ihre VFD Prüfung abgelegt. Hierfür war Anna Dietrich aus Dresden und Monique Doepel aus Baden-Würtemberg als VFD Prüfer angereist um die Teilnehmer auf ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten am und mit dem Pferd zu bewerten. Nicht ohne Stolz habe ich von beiden Prüferinnen bestätigt bekommen das alle Prüflinge mit einem sehr soliden Reiterwissen und -Können ausgestattet sind und sich verantwortungsvoll mit ihren Vierbeinern in der Umwelt bewegen.
Ich gratuliere allen zu ihrer bestandenen Prüfung und zitiere gern noch einen passenden Leitsatz aus den Ausbildungsunterlagen:
"Lebenslange Fortbildung mit dem Ziel der Harmonie von Mensch und Pferd soll die Mitglieder der VFD prägen(...)"


Pferdekunde

Nicht nur die kleinen auch die großen Reiter durften büffeln. In Vorbereitung auf die Pferdekundeprüfung war ganz schön viel zu erarbeiten in dem Lehrgang. Zwar war nicht alles neu, aber trotzdem stellt man bei der Wiederholung fest, dass man vor der Prüfung durchaus noch mal in seinen Aufzeichnungen schauen sollte. Aber ich bin fest überzeugt das keiner durchfällt.
Die Pferde sehen das ganz entspannt, schließlich müssen sie den ganzen Kram nicht lernen...




Fasching

Es ging bunt zu am 1. März. Nicht nur beim Faschingsritt am Vormittag waren alle farbenfroh und gut gelaunt unterwegs, auch bei den reiterspielen kamen alle gründlich aus der Puste. Schließlich wollte jede Mannschaft die Erste sein. Nicht nur die Kinder sondern auch die Erwachsenen hatten tierischen Spaß bei dem Staffelspiel. So dass im späteren Tagesverlauf ausdrücklich keine Bewegungsspiele mehr verlangt wurden. Da halfen auch die leckeren Pfannkuchen nicht unsere Mitspieler Zuschauer waren einfach kaputt, aber total zufrieden mit dem kunterbunten Tagesprogramm.
 

VFD-Juniorlehrgang

Acht junge Reiter-(innen) bereiteten sich in der letzten Winterferienwoche intensiv auf die Anforderungen der VFD Juniorprüfung vor. Dank schönsten Sonnenstrahlen konnten die theoretischen Einheiten dicht am Pferd erarbeitet werden. Dennoch rauchten nach zwei Tagen straffen Unterricht ganz schön die Köpfe. Am 13. April stellen sich die Kinder dann der Prüfung, da werden wir sehen ob alles gut hängen geblieben ist.


Reiten im Winter

Auch ohne Halle läßt es sich gut bei Schnee, Frost oder Matsch Reiten. Aussreichend Kreativität des Reitlehrers ist notwendig, damit weder den Pferden langweilig wird noch den Reitern kalt.
Zur Erwärmung ein bisschen Bodenarbeit. Egal ob Vor- und Hinterhandwendung, Seitwärts über Stangen oder Rückwärts durch ein L, es ist schon fummelig, präzise mit dem Pferd zu Arbeiten. Auch Zirkuslektionen während des ersten Stundenteils fördert die Kommunikation zwischen Pferd und Mensch.
Mit Knotenhalfter oder Halsring Seitengänge, Wendungen und andere Lektionen zu reiten ist auch für den fortgeschrittenen Reiter eine Konzentrationsaufgabe.
Für den nötigen Spaß sorgen Spiele. Ball fangen und werfen, Tücher abluchsen oder Klammern an den anderen anheften, die Teilnehmer haben tierisches Spaß und bei Feuer-Wasser-Sand wirds zeitweise ganz schön wild.
Ganz nebenbei lernen die Reiter einhändig unterwegs zu sein und ihre Pferde präzise auf Hilfen einzustellen.
Naja und Ausreiten im Schnee mit Sitzheizung ist ja eh ne super Geschichte.
Insbesondere ohne Sattel über eine Schneebedeckte Piste zu galloppieren muss mindestens einmal im Winter mit dabei gewesen sein.
                

Was war los 2013?

Der Herbst auf dem Reiterhof...

....verlief sehr ereignisreich, der Winter fiel bisher aus.
So wurde am 3. Oktober der letzte Tagesritt im Jahr 2013 durchgeführt. Es ging nun schon zum zweiten mal nach Kemnitz zum Pferdhof Geißler. Gutes Wetter, schöne Landschaft und tolle Reitwege begleiteten uns auf der 30km langen Strecke. Besonders zu erwähnen die stets freundlich Gastlichkeit unserer Mittagsstation bei Herrn Geißler. Der wie letztes Jahr uns einen Paddock mit Heu und Wasser vorbereitet hat und uns eine entspannte Mittagspause bescherte.

Am Wochenende vom 18.bis 20.Oktober waren wir zu Besuch in Zary. Auf dem Hof Stara Owczarnia erlebten Erwachsene und Kinder einen sprachlichen Exkurs mit Hofführunng, Zeichenkurs, Ausritt, Stadtbesichtigung und Reiten. Das Wochenende war voll gefüllt mit unterschiedlichsten Eindrücken und polnischen Vokabeln. Ein Beginn für deutsch-polnische-reiterliche Zusammenarbeit im Jahr 2014 wurde gelegt und wir freuen uns auf mehr.

Der Rittführerkurs Ende Oktober wurde von zwei Wissenshungrigen Kanditaten besucht. Diese erlangten besonders viele Informationen über die Aufgaben, Verantwortung, Fähigkeiten und notwendigen Kentnissen und eines Rittführers. Der 4 tägige Lehrgang war unterteilt in theoretische und praktische Einheiten. Wobei die Teilnehmer sowohl von dem Übungleiter als auch von den bereitgestellten Lehrpferden reichlich Lernergebnisse und Aha-Effekte mit nach Hause nahmen. Zur Prüfung im April 2014 können die Teilnehmer dann ihr angereichtertes Wissen auf die Probe stellen.

Am31. Oktober fand unser Halloween Party statt. Nahezu 20 gruselige Gestalten fanden sich zu einem Geisterumzug mit Pferden durch Kunnerwitz zusammen. Im Anschuss wurde geschlemmt mit zeitweise gar merkwürig anmutenden Gespenstergerichten. Zum Zeitvertreib gab es ein Wissenquiz über die Pferdewelt bis am dunklen Abend unter sternbedeckten Himmel ein Lampionumzug begann zum "Denkmal der Liebe". Vor Ort wurden Gruselgeschichten erzählt, so dass es jeden das fürchten lehrte. Dank spärlich mitgeführter Beleuchtung fanden alle sicher den Heimweg und der Abend klang noch ganz gemütlich aus.

Am 29. November ward zur Weihnachtsfeier eingeladen. Viele große und kleine Pferdeliebhaber haben sich m Vereinshaus in Jauernick- Buschnach zusammengefunden um gemeinsam sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen und zu feiern. Neben kleinen Geschichten und Spielen die von verschiedenen Teilnehmern vorbereitet wurden, war natürlich das Wichteln das Highlight der Weihnachtsfeier. Alle Pferdenarren erlebten einen schönen, geselligen Abend und freuen sich auf weitere Veranstaltungen und eine Wiedertreffen im Neuen Jahr.

Zum Heiligen Morgen, am 24. Dezember wurden unsere Pferde reichhaltig mit Brot ,Äpfeln und Möhren beschert. Alle Anwesenden konnten sich somit bei ihren Tieren für ein schönes Jahr 2013 bedanken. Auch für die Reiter gab es ein kleines Geschenk welches mit reiterlichen Erinnerungen an das vergangene Jahr gefüllt war. Es wurde gemeinsam gesungen und eine kleine Geschichte wurde erzählt. Mit guten Wünschen und vielen Grüßen verabschiedeten sich alle in die Weihnachtsfeiertage.

Am 4.Januar2014 starteten meherer Reiter das neue Jahr mit einem geselligen Neujahrsritt. Eine schöne Strecke über 2 Stunden begleitete die Telnehmer zum ersten Ritt im neuem Jahr. Im Anschluss wurde noch gemeinsam gegessen und erzählt.In dieser gemütlichen Runde im Reiterstübchen ließ man den angebrochenen Tag noch entspannt ausklingen und freute sich auf weitere Ritte im Jahr 2014.


Sommer, Sonne, Reiterfreuden.

Im August fand zum 4. Mal die Reiter-Rallye der VFD Sachsen bei uns statt. Die Tour ging wieder durch den Schönauer Forst und forderte durchaus den Orientierungssinn aller Mitstreiter. Kleine Fallen waren unter anderem auch in die Strecke eingebaut, wie auch sehr verborgene Hinweise. Organisation, Durchführung, Strecke und Rundumangebot wurden sehr gelobt und fand viel Zuspruch. Neben der Rallye war das Baden und Schwimmen mit Pferden im Berzdorfer See am Sonntag auch wieder ein großer Höhepunkt des Wochenendes. 2014 wird dann die 5. Reiter Rallye der VFD Sachsen durchgeführt.

Am 8.9. fand ein Halbtagesritt statt. Der Weg führte  über Pfaffendorf und Jauernick-Buschbach in den Schönauer Forst. Die Reiter wurden neben dem wunderbaren Wetter auch mit einer schönen Strecke und flottem Tempo belohnt. Auch wenn hinterher kurzes Stöhnen wegen weher Hintern zu hören war, ließ man es sich bei Tee, Kaffee und Gebäck gut gehen und den Tag langsam ausklingen.

Eine Woche später startete der Tagesritt nach Deutsch-Paulsdorf. Obwohl diesmal Petrus sich nicht von seiner besten Seite zeigte war der Ritt sehr schön. Tolle Landschaft und gute Strecken luden zum ausgedehnten Traben und Galoppieren ein, so dass niemand zu kalt wurde während dem andauernden Nieselregen. Während der Rast, diesmal nicht bei Gastgebern sondern an einem idyllischen Ratsplatz im Wald ließ man sich die mitgenommene Mittagsmahlzeit schmecken und entspannte unter Bäumen. Auch der Rückweg machte allen Teilnehmern Freude und in Kunnerwitz angekommen ging auch hier wieder ein schönes Reiterlebnis langsam dem Ende entgegen.

Seit September gibt es eine neue Kindergruppe auf dem Hof. Für die ganz Neuen und auch ganz Kleinen wird hier immer mittwochs zwei Stunden voller Information und Aktivitäten rund ums Pferd angeboten. In der sogenannten „Juniorgruppe“ bekommen die Kinder spielerisch den Umgang mit dem Pferd beigebracht und können sich neben Führen und Putzen auch auf dem Pferd ausprobieren. Hier wird noch speziell auf die Kinderwünsche eingegangen ehe es dann später ans „richtige“ Reiten geht.

Nächster Höhepunkt im September war nun endlich, der langersehnte Zirkuslehrgang. Diesmal mit Willy Meyer, dem Sohn von Steffen Meyer. Er führte alle 7 Teilnehmer souverän durch den Kurs, brachte uns kleine Kunststücke fürs Pferd bei und ging auch auf individuelle Wünsche ein. So konnte Anne das Longieren mit zwei Pferden üben. Kerstin lernte mit Yvi das Seitwärtstreten zur Hand hin und Carola durfte Vaness an der Hand piaffieren lassen. Alles in Vorbereitung auf den Verzicht von Führstrick, Longe und Peitsche.  Der Kurs hat viele neue Impulse gegeben und auch das Übungsprogramm für alle immens erweitert. Ein schöner Kurs mit tollen Effekten.

Eine Woche später folgte dann ein Tageskurs rund um Bodenarbeit. Hier ging es um Führpositionen, Körpersprache von Pferd und Mensch, Wahrnehmung und auch Freiarbeit. Alle Teilnehmer waren sehr interessiert dabei und für die „alten“ und „neuen Hasen“ war es eine recht interessante Sache.

2 Tagesritt nach Arnsdorf- Hilbersdorf 

Vor 5 Jahren, während der Anfänge meiner Mehrtagesritte, hätte mich ein solches Wochenende wie das letzte an alle Grenzen, wenn nicht sogar zum Rittabbruch gebracht. Sowohl Ausrüstung als auch Rittplanung haben sich in der vergangenen Zeit deutlich weiterentwickelt. Mehr als 35Grad im Schatten war also zu dem Wochenende eine Herausforderung aber kein Grund zur Beunruhigung. So wurde der blaue Falteimer diesmal gefühlte hundertmal aus der Packtasche genommen um die Pferde zu tränken und mit Wasser zu kühlen. Auch die Reiter haben sich dann die Reitkappen mit Wasser gefüllt und über den Kopf gestülpt um einen Sonnenstich zu entgehen. Wobei mir auch zum ersten mal aufgefallen ist, das es unzählige Wasserstellen auf unseren Strecken gibt. Regelmäßige Pausen im Schatten zum Ruhen und Gras knabbern dehnten zwar die Reisezeit aus, machten aber den Ritt erträglich und auch für alle beteiligten Schaffbar. Königsdisziplin erlangte ich im „Wasser von der Brücke aus schöpfen“. Keine Brennnessel konnte mich daran hindern den Falteimer an der 15m langen Isilink-Leine kunstvoll im Wasser zu schwenken, damit er sich füllt, was bei diesem Falteimer recht schwierig ist. (Ist eher eine Faltschüssel, dafür aber aufs kleinste Zusammenrollbar). Die Pferde haben es gedankt.

Entspannte, ausgedehnte Mittagspausen an schattigen Rastplätzen machten unsere Tiere wieder fit und munter. Die Wärme war anstrengend aber der Ritt war wiedermal wunderschön, insbesondere auch unser Nachtlager bei Familie Michelle in Arnsdorf. So haben wir die 57km an zwei Tagen super geschafft bei wirklich sensationelles Sommerwetter, welches ich nicht anders hätte nutzen wollen als für diesen tollen Wanderritt.

Der Juni- Sport frei!

Der Juni startete mit einem Reitlehrgang mit dem Thema Ausbildung und Korrektur von Lehrpferden. Eigens dafür aus Vetschau angereist, begeisterte Irina Schaller alle Teilnehmer mit viel Kompetenz und Einfühlungsvermögen. Trotz heftiger Gewitterschauer konnte das Kurspensum gut absolviert werden. Sowohl in Langzügel, Doppellonge als auch in der Dressur wurden Ausbildungsansätze besprochen und neue Ideen vermittelt. Ebenso wurde für kleine Probleme bei Pferd und Reiter Sofortlösungen gefunden und für die großen Probleme Hausaugaben verteilt. Sowohl Pferd und Reiter gingen deutlich gymnastizierter und mit so einigen Aha-Erlebnissen nach dem Kurs nach Hause.

      

Ein Tagesritt nach Mengelsdorf folgte am nächsten Wochenende und bei aller schönstem Sommerwetter erlebten die Mitreiter einen entspannten frischen Ritt durch Schönste Dorfidylle und Waldromantik. Lediglich ein klein wenig mehr Anstrengung als die Reiter sonst gewöhnt waren, sorgte für kurzes Stöhnen nach dem kilometerlangem Trab. Da man ja auch ruhiger an sein Ziel kommen kann, stellte das aber kein Problem dar.

                          

Am letzten Juli Wochenende sorgte die alljährliche Radtour wieder für wehe Muskeln und schmerzende Hintern. Nach 60 km rund um die Königshainer Berge durchaus verständlich. Tatsächlich starte die Tour aufgrund des Radrennens um die Landeskrone (an dem wir natürlich nicht beteiligt waren) mit einem ungewollten Umweg auf die Landeskrone. Nach der ersten Bergetappe gab aber noch niemand auf. Die verbleibenden Kilometer gestalteten sich als weniger anstrengend. Zu Besuch auf dem Reichenbacher Stadtfest, im Schloss Krobnitz und zuletzt im Gerichtskretscham in Kunnersdorf, wurden ausreichend schöne Pausen gemacht und geschlemmt. Natürlich genossen auch alle die Fahrt, die schöne Strecke und natürlich die Gesellschaft, es gab viel zu erzählen und es wurde viel gelacht. Natürlich beendeten alle die Fahrt mit dem Vorhaben nächstes Jahr wieder mit dabei zu sein.

           

Der Mai, (k)ein Wonnemonat?!

War sehr ereignisreich auf dem Reiterhof. Zunächst starteten wir einen Tagesritt im letzten Aprilwochenende. Da sich Teilnehmerzahl aufgrund des anfänglich leicht verregneten Morgens stark reduziert hatte erlebten wir ein Ritt zu Z weit durch den Schönauer Forst. Der jedoch äußerst flott voran ging, die Pferde freute es und die Reiter auch. Das Wetter klarte zunehmend auf und steigerte das Reitvergnügen. Zudem wurden erstmalig die Futtersäcke für die Pferde ausprobiert. Ein recht interessantes Bild.

                                                     

Daraufhin folgte zum Himmelfahrts- Wochenende wieder der Wanderritt durch Ostsachsen. Auch diesmal mit etwas dezimierter Teilnehmerzahl, aber nicht minder fröhlich, unterhaltsam und gut gelaunt.4 Tage ging‘s von Kunnerwitz, nach Mengelsdorf und Kollm und gipfelte in einem Tagesritt mit Mittagsrast auf der Sweet-Water-Station. Äußerst leckeres und reichhaltiges Essen, eine Mittagskoppel für unsere Pferde und sehr bemühte Servicekräfte begeisterten alle Anwesenden. Zudem konnten wir während des Essens unsere Pferde gut beobachten da der Tisch direkt neben der Koppel stand. Auch das ersparte jegliches Unterhaltungsprogramm. Die Tiere wälzten sich nicht nur genüsslich, Bäume und Äste wurden für Fellpflege entwendet und fingierte Unterhaltungen zwischen den Pferden sorgten für viel Gelächter. Das Wetter war nicht der Rede wert, aber wir wissen jetzt alle wie es sich anfühlt wenn es den ganzen Tag ununterbrochen regnet und welch Freude ein Ofen am Abend entfachen kann. Nach 124km wieder daheim konnten wir nur Resümieren, es war sehr schön und wir machen es auf alle Fälle wieder. Den Pferden und Reitern hat es unheimlich viel Spaß gemacht.

                                 

Zu Pfingsten dann gab es ein weiteres Event. Die Prüfung der Geländereiter und Rittführer Stand an. 8 Prüflinge stellten sich der Herausforderung von zwei Tagen und den strengen Blick der Prüferin Birgit Groth aus Brandenburg. Die Pferde trugen ihre Reiter brav, sicher, und motiviert durch die zwei praktischen Prüfungen und die Reiter waren sehr konzentriert in der Theorie. Am Sonntag hielten all dann stolz ihre Ausweise in der Hand und ließen sich zur bestandenen Prüfung gratulieren.

                                     

Am Montag früh fand wieder unser alljährlicher „Guten Morgen Ritt“ statt. Diesmal ließ sich die Sonne leider nicht blicken, aber Hase und Reh am Berzdorfer See grüßten uns freundlich am See. Die Pferde durften wieder planschen und wir genossen noch einen kleinen Strandritt mit leichter Neigung zur Seekrankheit. Die Pferde störte es nicht, jedoch genossen sie sichtlich nach dem Ritt ihr Arbeitsfrei auf Koppel, was sie sich nach so einem anstrengenden Wochenende auch sichtlich verdient hatten.

Am letzten Mai Wochenende hatten sich Carola und Pfuhli bereiterklärt am 20 Jährigen VFD Jubiläum des Sächsischen Landesverbandes teilzunehmen.

Zwei Programmpunkte hatten die beiden vorbereitet. Neben der Schaunummer mit einem Pas de Deux im Damen und Herrensattel stellten sie noch die Hippotherapie vor. Zudem waren Reiter und Fahrer aus ganz Sachsen angereist um den Tag mit Leben zu füllen. Berittenes Bogenschießen, Kutschenrennen, Freiheitsdressur, Esel im Einsatz und vieles Mehr wurde vorgestellt und bereicherten den Tag. Neben den Bunten, unterhaltsamen und lehrreichen Programm war leider das Wetter nicht einladend, so dass es zwar mehr eine Privat-Party geworden ist aber dafür umso mehr Spaß gemacht hat. Tatsächlich sind die VFDler rundherum eine tolle Zusammensetzung aus unterschiedlichen tollen, netten Menschen und jeder mit einer angenehmen, positiven und gerechten Art mit ihren Pferden und Mitmenschen umzugehen. Auch dieser Tag war eine Bereicherung für uns und die VFD.

                                             

Winter auf dem Reiterhof


Das Jahr fing ereignisreich an. Zum 6 Januar trafen sich die Reiter wieder zum Neujahrsritt. In geselliger Runde genossen alle den gemütlichen ersten Ritt im neuen Jahr. Ohne große Zwischenfälle stellte man fest, das Reiten im Jahr 2013 genauso schön ist wie im Jahr davor. Natürlich wurde im Anschluss an den Ritt wieder Angegrillt. Die rege Teilnahme aller Reiterhoffreunde entwickelte sich am Nachmittag zu einem unterhaltsamen und fröhlichen Zusammentreffen. Satt und zufrieden verabschiedeten sich alle, nach dem die reich gedeckte Tafel gut geplündert war.

     


Im Februar war der Faschingsritt das Highlight. Bunt verkleidete Reiter versammelten sich erst zum fröhlich verrückten Ausritt durch den Lönschen Park. Apfel, Zitrone, Clown und Hexe waren bei während des Rittes gern gesehen. Nach dem Ritt wurden die Pferde wieder versorgt und natürlich wartete wieder ein gutes Essen auf alle beteiligten und jene die hinzugekommen waren. Nach dem Essen wurden noch sportliche Aktivitäten von den Faschingsgästen verlangt. Neben Dreibein-, Eier- und, Klammern- Lauf, wurde bei „Wer Bin Ich“ und Scharade ordentlich gelacht und gefeiert. So dass man sich nur schwerlich nach Veranstaltungsende voneinander trennen konnte.

   

 


  

Neben den Veranstaltungen konnten die Vereinsmitglieder und andere Reiter auch regelmäßig auf dem Platz und im Gelände ihre Reitkenntnisse verbessern und dem Alltag auf dem Rücken der Pferd ein wenig entfliehen.

   












Was war los 2012?

Fröhöhöhliche Weihnacht….

Am 23.12.2012 trafen sich sechs Wichtelfrauen zum winterlichen Ausritt im verschneiten Kunnerwitz. Das Wetter meinte es gut mit der unternehmungslustigen Gesellschaft, denn leise rieselte der Schnee, während sich der weihnachtliche Umzug auf den Weg machte. Mit passenden Adventsgesang und guter Laune begegnete man anderen Spaziergängern, und genoss den Ausritt. Große Freude bereitete den Passanten nicht nur die festliche Verkleidung und das freundliche Auftreten der berittenen Weihnachtsstaffel, sondern auch  die verteilten Süßigkeiten von Wichtelfrau Mareen. Im Anschluss wurden noch gemütlich im Reiterstübchen Tee Getrunken und Plätzchen genascht und der Adventssonntag neigte sich dem Ende entgegen.

 
Am nächsten Vormittag, den 24. 12. waren alle wieder da zur Pferdebescherung. Nicht nur die Tiere hatten ihre Freude an der reichlich gedeckten Tafel, auch zahlreiche Zuschauer waren da um ihre Gaben an die Pferde zu verteilen und sich mit den zufrieden schmausenden zu freuen. Ein Weihnachtliches Lied auf den Lippen und mit vielen Wünschen zum Feste konnten sich alle Reiter und Freunde des Reiterhofes voneinander für 2012 verabschieden um sich im neuen Jahr wieder zu sehen.

 


2 Tage Unterwegs

Am ersten Septemberwochenende trafen sich ein paar Reiter wiedermal zum Wanderreiten.
Um das Wochenende wirklich als Urlaubserlebnis zu gestalten wurde natürlich nicht in voller Hast losgelegt, sondern der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück. Da mittlerweile Packtaschen füllen nahezu Routine geworden ist, stellte das keinerlei Herausforderungen für die zwei Tage. Ebenso routiniert, wie zuverlässig auch unser Troßfahrer Marco, der Zelte, Schlafsäcke und Essen schon mal vorausfuhr.
Unser Ritt trug uns erst einmal durch Ortschaften bis wir ab den Königshainer Bergen mehr unbesiedeltes Gebiet und viel Wald erlebten. Gutes Wetter und schöne Umgebung belohnten uns auf dem Weg. Ein wunderschöner uralt anmutender Rastplatz im Arnsdorfer Wald begeisterte alle mit seinem großen Steintisch, nebenstehenden steinernen Bänken mitten am Wegesrand und schon ein wenig vom Wald vereinnahmt.

 

In Thiemendorf gesellte sich noch Anne und Elmo zu dem Trupp und man erreichte gegen 18 Uhr die Riverside Meadow Ranch. Der Abend verlief gemütlich, Pferde füttern, Zelte aufstellen, Abendbrot vorbereiten und ausgiebig quatschen. Die Pferde verlebten eine mehr oder weniger ereignisreiche Nacht auf der Koppel, da sich Resi und Fengur zumindest im Elmo ärgern einig waren. Tags drauf wurde der Ritt über Wilheminental und der Alten Hochstrasse fortgesetzt, kleine Heimatgefühle kamen zwischen Torga und Liebstein auf und wir nutzen fernerhin die Fernreitroute Richtung Pfaffendorf, wo wir alsbald daheim wieder ankamen. Premiere zu diesem Ritt! Wir wurden tatsächlich mal nach unseren Plaketten gefragt, die wir natürlich schon seit Jahren vorbildlich am Sattel tragen. Letztendlich am Ziel verhielt es sich wie zum Abritt, wir nahmen uns auch nach der Ankuft viel Zeit um sowohl Pferde als auch Gepäck entsprechend aufzuräumen. Ein schönes Reiterlebnis neigte sich dem Ende zu und wir werden noch lange daran denken.

   

 






VFD-Reiterrallye 2012

Auch zum dritten Mal war die Reiterrallye der VFD ein voller Erfolg. Die Veranstaltung fand auf dem Reiterhof Schöpstal in Kunnerwitz statt. Die Mischung zwischen Orientierungsritt und Schnitzeljagd war eine Herausforderung für Pferd und Reiter, bei der zusätzlich noch ernsthafte Fragen über Leben und Streben von Karl May, und lustige Fragen zu der Parodie „Schuh des Manitu„ beantwortet werden mussten.

Aus Dresden, Meißen, Leipzig und Görlitz waren Teilnehmer vertreten. Rittstrecke, Organisation, und Durchführung wurden von allen Teilnehmern gelobt, ebenso fand das Rahmenprogramm viel Zustimmung.

Zur abendlichen Siegerehrung bekamen alle Teilnehmer eine Urkunde und einem kleines Präsent, Wolfgang Friedrich durfte mit einem Pokal nach Hause fahren. Erster Vorsitzender und Kassenwart des Landesverbandes bedankten sich bei Carola Etzrodt für eine vorbildliche Veranstaltung.

 


Tagesritt Kiesdorf 2012

Bei warmen Temperaturen machten sich ein paar sattelfeste Reiter auf den Weg nach Kiesdorf.
Neben den schönen Wegen erheiterte ein Bremsen- Klatsch-Wettbewerb, bei dem Carola immer knapp vor Kerstin lag, den Hinweg, begleitet mit immer wieder gegenseitigen Anti-Mücken-Spray Attacken die auch hin und wieder sehr hilfreich waren gegen Stechviecher.


                              


In Kiesdorf angekommen waren die Bremsen auch weg. Wie immer rasteten die Pferde auf, die Menschen neben den Paddocks und ließen sich das mitgebrachte Mahl schmecken. Nach einer erholsamen Stunde ging es wieder auf den rasanten Heimweg. Diesmal mit deutlich weniger Pieksern, dafür aber durch neue Gefilde und unentdeckten Reitwegen, wo wohl hier Pferde wahrscheinlich schon seit mehreren Jahren nicht mehr vorbei gekommen sind, so verwunschen sahen die Wälder aus.

Nach schönen Galoppaden und langen Trabstrecken befanden sich alle kurzerhand wieder in Kunnerwitz, wo man sehr zufrieden und mit schönen Erinnerungen den Tag ausklingen ließ.




Tour De BREMMMMMSSS?!

Es begann so, wie es verlief, und wie es endete....

Mit einer Pause. Die musste gemacht werden, damit die Pferde etwas trinken konnten, dann ging's los mit 45 Minuten Verspätung und einer schönen Bergetappe nach Jauernick Buschbach. Erste war Pause am Gipfel wo wir Anne trafen, die auch gleich ein Foto von uns machte.Da sahen alle noch frisch aus, trotz erstmaliger Fahrrad-Schiebeaktion, die jedoch Petra recht häufig an diesem Tag noch einlegte.


Weiter ging es bergab und bergauf durch den Schönauer Forst und entlang des Berzdorfer Sees mit Pause am Parkplatz, am Aussichtspunkt, an der Bank, an der Kreuzung, an dem Baum, an der Sachsenhütte ... naja, also immer dort wo man halt warten konnte.
Kurz vor Ostritz kam in Dittersbach noch mal das Highlight schlechthin. Ein BERG, hoch und weit, der allen das Fürchten und Schnaufen lehrte. Die Helden waren Andreas, mit Elektrounterstützung und Carola mit altem Jugendfahrrad, die den Berg auf dem Sattel meisterten, die anderen nutzten das ganze zum Beine vertreten. Danach ging es schön bergab bis zum Kloster, so dass alle entspannt in Marienthal endlich eine PAUSE genießen konnten und die Anlage beschauten .

  

Der Rückweg gestaltete sich als flach und flott, sodass man ja am Wasser eine schöne Pause machen konnte und dann später noch bei Carari eine ausgiebige Rast mit Eis essen, Kaffee trinken, quatschen, hatte man ja die Fahrt über keine Zeit, und ausruhen. Schlussendlich wurde die Fahrt offiziell beendet und man trennte sich in Weinhübel nach anstrengenden bergigen, flachen und pausenreichen 43km. Radtour.




Proben für den Ernstfall

Am Samstag den 12. Mai wurde beim ASB in Görlitz ein 1. Hilfe Kurs speziell für Reitunfälle durchgeführt. Neben theoretischem Grundwissen wurde auch viel praktisch geübt. Besondere Freude lösten die Verbandstechniken aus, aber auch klare Abläufe für Ersthelfer am Unfallort wurden trainiert. Es war ein sehr interessanter Kurs mit einigen Aktivitäten und hat großen Spaß gemacht, nur zu Empfehlen.

      

Da steht ein Pferd im Garten
Eine gelungene Geburtstagsüberraschung wurde Petra Etzrodt beschert als plötzlich 4 Reiter mit ihrem Pferden zum Kaffeetrinken im Gärtchen am Haus erschienen und ein Ständchen trällerten.
Die Freude war groß der Kaffe hat gut geschmeckt und die Pferde waren auch ganz artig.



Und Plötzlich kam der Ast… Oder Anja und die Rückwärtsrolle

Ja der Neuhjahrsritt war schön. Das wollen wir erst mal festhalten. Und lustig war er auch. Aber wir wissen jetzt auch warum man vorher das Lenken im Trab auch nochmal auf dem Platz intensiv üben sollte bevor man ins Gelände geht. Das war auch so geplant allerdings kommt es immer anders als man denkt und deshalb fiel die Reitstunde wegen Terminunstimmigkeiten vorher aus und es wagten sich auch die zwei sporadischen Reiter mit ins Gelände.

                      

So zogen eine Handvoll Pferde mit einer Handvoll Reiter obendrauf zum Bertsdorfer See. Durch den Wald war alles fein, der erste Trab war auch noch gut alle fühlten sich wohl und hatte Spaß.
Zum zweiten Trab kam es dann an einem breiten Weg mit Randbewuchs von Bäumen und Sträuchern. Und jetzt kommt die Lehrstunde für Theoretiker: Anja auf Vaness Stockmaß 1,70 wollte erst mal in die Mitte des Weges, da aber Vaness grundsätzlich gern am weichen Wegrand trabt fand sie das nicht so gut und Naja war vielleicht die Lenkung auch nicht überzeugend genug. Die zweite Idee war mit den Armen die Zweige weg zu drücken die da auf luftiger Höhe entgegen kamen (Kleiner Tipp immer nach vorn legen und unter den Ästen durch tauchen, denn….) Die Äste waren aber stärker als Anja, so dass sie Film reif entsorgt wurde. Nein sie Schlug sich nicht den Kopf am dicken Ast, nein sie blieb auch nicht an einem baumeln. Aber sie machte Rolle Rückwärts über den Pferderücken. Selbstverständlich hielt die Gruppe sofort an.
Nachdem Vaness gemerkt hat das sie was verloren hatte blieb sie auch stehen und guckt sich um. Anja tauchte etwas hinkend und arg zerkratzt im Gesicht auf und meinte verdattert: „Der Ast war so plötzlich da“. Nachdem sie wieder lächeln konnte und im Schritt taktrein lief stieg sie wieder auf. Nun wurde lautstark und nicht ohne ein wenig Spott der Werdegang ausgewertet und als alle wieder entspannt waren wurde an Astfreien stellen wieder getrabt und „Huch“ einen Berg auch ein bisschen Galoppiert.


Nach zwei Stunden kehrten alle wieder heim selbstverständlich Klüger als vorher. Und mit den besten Vorhaben auch wieder regelmäßig auf dem Platz zu reiten.
Das Grillen gestaltet sich noch als geselliger Abschluss wo auch noch mal der Sturz bis ins Detail ausgewertet wurde, damit auch die übrigen anwesenden Reiter und Nicht-Reiter detailiert informiert wurden wie man es nicht macht und was man in solchen Situation sicherlich anders machen kann. Alles in allem sieht Anja jetzt sehr verwegen aus wie nach einem Kampf gegen einen Yeti (es war zwar nur der Ast aber Na Und?) Und wir haben alle eine nette Story mehr in unserm Anekdotenkalender. Bis zum Nächsten mal.




















Was war los 2011?

Thementag Ohne Huf kein Pferd


Am Samstag den 10. November 2011 fanden sich die derzeitigen Rittführeranwärter aus Görlitz  und interessierte Reiter auf dem Gelände des Freizeit- und Reitzentrum Icamani e.V. in Sermuth ein um sich rund um den Pferdehuf weiterzubilden.
Referent war der Huforthopäde Hartmut Sedlaczek, der mit seinem Wissen alle Teilnehmer begeistern konnte. Theoretische Schwerpunkte waren natürlich Anatomie sowie die Geschichte der Hufbearbeitung einschließlich der Entwicklung des Eisens. Im Praxisteil durften dann alle mal selbst ausprobieren ein Eisen abzunehmen, bzw. einen Nagel nachzuschlagen, welches ja für Rittführer durchaus relevant werden kann. Natürlich wurde hier nicht am echten Pferd rumprobiert. Hinterher gab es noch eine Live-Schauvorführung im Beschlag wechseln. Überraschender weise war der Tag sehr schnell vorbei so das alle mit Wissen gefüllt wieder heim fahren konnten.

hier noch zwei Videos:

http://www.youtube.com/user/farbschlacht?ob=0#p/c/C7616C3EE47FC88C/4/5KV3uyxXaJ8

http://www.youtube.com/user/farbschlacht?ob=0#p/c/C7616C3EE47FC88C/7/FEZCMGZ5mHo


Sichtung Geländereiter und Geländerittführer


Am 15.10. stellten sich junge Reiter und Reiterinnen den Anforderungen der Sichtung auf dem Reiterhof Schöpstal bei Görlitz. Dieser Tag sollte als Überblick dienen für Reiter und Ausbilder wie eine derartige Prüfung aussehen könnte und an welchen Bereichen die werdenden Prüflinge noch arbeiten müssen.                
Zum Vormittag wurde die Reitprüfung laut ARPO  der VFD geritten. Hier wurden die Anwärter geprüft ob sie ihr Pferd gut unter Kontrolle haben um auch in jeder Geländesituation angepasst reagieren zu können und mit ihrem Pferd gymnastizierend arbeiten können.

                                   

Die Mittagspause nutze man um Theoretische Schwerpunkte zu besprechen und einen Einblick in diverse Verhaltensregeln in Umwelt und Straßenverkehr zu bekommen. Am Nachmittag ging es in zwei Gruppen ins Gelände, wo Aufgaben wie Hang ab- und aufwärts reiten, das überqueren einer Brücke, von der Gruppe weg und wieder heran reiten, Gruppengalopp und andere anspruchsvolle Aufgaben von jedem Mitglied bewältigt wurden.
Zum Abschlussgespräch konnte jeder nochmal seine Leistungen reflektieren und vergleichen, so dass für jeden Arbeitsziele gesetzt wurden.
Wer Interesse hat kann hier drei Videos anschauen:

http://www.youtube.com/watch?v=WGZG7KBqBeQ
http://www.youtube.com/watch?v=7jZp0dJqrLU
http://www.youtube.com/user/farbschlacht?ob=0#p/c/C7616C3EE47FC88C/4/5KV3uyxXaJ8



Dualaktivierung mit Irina Schaller


Grün und Blau trägt dem Kasper seine Frau, und wird’s etwas gelber, geht er selber……
Nein, mit Kasperletheater hatte das beim besten Willen nichts zu tun. Tatsächlich entpuppte sich der Lehrgang den ich aus Neugierde zu dem Thema organisiert hatte als Goldgrube für meinen Wissensschatz. HAHA und nun ist er MEINE!!!
Nun mal wieder ernst. DUALAKTIVIERUNG hat fast ein bisschen  was von Zauberei, aber lässt sich alles erklären.
Dazu kleine Theoretische stark vereinfachte Einführung: (Viel ausführlicher Natürlich auf allen Seiten die mit so etwas werben.)
Das Pferd sieht an den Seiten Monokular also nur mit einem Auge, also 2D
Dinge die das Pferd mit dem rechten Auge sieht speichert es in der linken Hirnhälfte ab und umgekehrt
Es kann Visuelle Wahrnehmungen des einen Auges  nicht mit Wahrnehmungen der anderen Seite kombinieren
Gelb und Blau sind sehr reizstarke, kontrastreiche Farben für das Pferdeauge(Pferde sind rot-grün-blind)
Durch wechselnde gelb-blaue Reize lernt das Pferd rechts und links miteinander zu verknüpfen
Durch vorgegebene Laufrichtung (Gassen, Pylonen) und Aufgaben wird Körperkoordination gefördert
Die Visuelle und Koordinative Reize führen zu einer besseren Körperwahrnehmung des Pferdes
Genau. Und ´jetzt zum Kurs:
Die Pferde:. Wir hatten das Glück , das all unsere Reitpferde hier gefördert und gefordert wurden. Es war schon spannen zu sehen wir das Gangbild sich veränderte mal einige wurden schon nach 5 Runden Quadratvolte total locker und entspannt, andere kamen aus dem Takt weil sie bisher eine zu hohe Grundspannung hatten und sich nun neu kennenlernten (nicht zu vergessen wir reden hier von den Pferden) und auch Resi musste endlich mal auch ihr linkes Hinterbein zum Tragen verwenden. Tatsächlich merkte man auch das jedes Pferd, nach einer subjektiv gefühlten kurzen Trainingseinheit, einen rauchenden Kopf zu haben schien und auch noch auf der Koppel darüber nachdachte, was es gerade gelernt hat.
Die Reiter: Tatsächlich ließ bei einigen die Konzentration nach, nachdem sie 15 Minuten diverse Blau- Gelbe Übungen geritten sind. Aber auch hier waren einige glücklich, dass endlich mal was auf dem Boden lag wo man langreiten musste, und siehe da es mangelte hin und wieder an Präzision. Endlich muss ich nicht mehr sagen dass die Volte ein Ei ist, nein man sieht es von allein.      
Fazit: Den Pferden tut die DA gut, sie entspannen recht schnell bei der Arbeit. Ein paar hartnäckige Probleme lassen sich dadurch knacken. Es fordert die Konzentration des Reiters (korrektes anreiten) und lässt ihm trotzdem die Möglichkeit sich auf sich zu konzentrieren (in den Gassen läuft das Pferd selbständig). Man kann gymnastizierend Arbeiten ohne das der Reiter fortgeschritten sein muss um Seitengänge oder korrekte Hilfen zu beherrschen. Damit ist auch ein Anfängerunterricht wertvoller für das Pferd als herkömmliche Stunden. Sehr schön. Weitere Vorteile könnt ihr auf diversen Seiten im Netz nach lesen.
Hier nochmal Vielen Dank Irina für das echt wertvolle, lehrreiche Wochendnende


Guten Morgen Nimmerland!

Ja Tatsächlich gibt es immer ein paar Verrückte die zum Pfingstmontag sich den Wecker auf 3 Uhr 30 stellen nur um in der Frühe auszureiten. Weil man das ja zu einem späteren Zeitpunkt am Tag nicht machen kann. Und so traf man sich um 4 zum Pferde putzen, nur das die Pferde davon weniger begeistert waren, zumindest Theresa fand es besser erst mal liegen zu bleiben. Nachdem alle von der Idee überzeugt waren, trat man die Reise zu Pferd zum Berzdorfer See an. Und tatsächlich, man wurde belohnt. Die Sonne die soeben aufging glänzte herrlich rot über die Felder und Wiesen. 

         

Am Ufergelände tummelten sich Hasen, die sich zum Morgenjogging verabredet hatten und spontan die Route änderten, weil wir den Berg hinab kamen. Ein paar Rehe guckten uns recht kopfschüttelnd an, wer weiß was die sich gedacht hatten. Und am Ufer wo die neue Bootsanlegestelle, an den Neundorer Weinbergen- welch klangvoller und schmeichelnder Name für die kargen Hänge- die Gegend zierte(oder auch nicht) überkam es uns dann und wir beschnupperten mal den Wasserrand. Zu unserem überraschen befand sich dort arg viel Schaum, was auch immer das Umwelt und Gewässertechnisch zu bedeuten hat. Aber dennoch wagten wir die ersten Schritte in das unbekannte Gewässer. Tatsächlich ging es dort so wunderbar seicht und klar hinein, dass man sich wenig Gedanken über mögliche Unfallquellen machen musste.

     

Und so planschten die Pferde auf Karpalgelenkshöhe im Wasser stehend munter drauf los.(ja ich weiß baden und betreten verboten, ich bin einfach ein schlechter Mensch) Und nachdem man sich zwar nicht satt geplanscht aber etwas beruhigt hat ging es weiter in der morgendlich ruhig verträumten Landschaft, und man fühlte sich doch ein bisschen wie Urlaub, vergessen Welt, oder einen kleinen Ausläufer vom Nimmerland und man erwartete jeden Moment Peter Pan oder Kapitän Hook zu treffen. Neee er kam nicht.
Bald darauf begann nun der Straßenlärm der B99 etwas aufdringlich zu werden und der Morgen verlor langsam seinen Verträumten Zauber so dass wir sehr zufrieden aber nicht traurig den Rückweg einschlugen.


Tagesritt nach Mengelsdorf am 21.5.2011


Wer nicht wagt, gewinnt nicht viel.
Bei besten Ausreit-Wetter, mit den besten Ausreit-Absichten fanden sich 9 Uhr in der Frühe 5 kühne Reiter, die jedem besseren Wissens zu trotze ihre Muskeln, Sehnen und Hintern auf die Zerreißprobe stellen wollten. Naja, das wussten sie vielleicht vorher nicht das es hinter her soooooooo weh tun würde. Ganz gemein lief es für Claudia, die von ihrer Freundin dazu überredet wurde mit den Worten: Du da ist ein Ausritt von 10 bis 17 Uhr kommst de mit? Obwohl sie wohl hier die Untrainierteste war schlug sie sich auch tapfer auf dem wilden Oscar durch die 33 km bis zum bitteren Ende…..
Nun ja beginnen wir am Anfang: Nach einer kurzen Rittbesprechung und Vorstellung der Teilnehmer: Pfuhli, Linda, Claudia, Anja und Carola. Dann wurden zeitnah die Pferde geputzt und Gepäck verteilt, Hufe gefeilt, das alles schön rund war, Sonnenmilch auf bedürftige Reiterrücken verteilt und gesattelt, getrenst, Abrittkontrolle und….

                                 

Obwohl alles fließend hintereinander erledigt wurde war es doch schon dreiviertel elf, eh sich alle vom Hof entfernten. Wo ist die Zeit nur geblieben?
Egal, hier wird keine Hektik verbreitet, immerhin ist das unserer Tagesritt!

                         

Schön ging es entlang der Landeskrone bis hinein nach Pfaffendorf und eine schmal von Bäumen umsäumte Straße entlang nach Gersdorf. Hier kam unsere Feuertaufe. Ein Riesiger Traktor mit einem noch riesigeren Hänger mit Gras beladen kam uns entgegen. Da die Straße so breit wie der Traktor war, und aus Sorge um die Reiter und deren Unerfahrenheit mit solchen Situationen entschlossen wir uns kurzfristig die Straße zu queren und in der Einfahrt zum Kuhstall zu halten. Nur Resi fand das nicht gut, mit dem recht eindeutigen Diven-Blick „Dort Stinkt‘s“ blieb sie mitten auf der Straße stehen. Geistesgegenwärtig sprang Pfuhli ab um ihr unmissverständlich klar zu machen, dass die Alternative, sich vom Traktor überfahren zu lassen, keine ist. So musste sie dann wohl oder übel doch an der Seite warten um den Traktor passieren zu lassen. Wobei man hier ja auch sagen muss, das Resi manchmal denkt die Erde dreht sich nur um sie.
Nach dem Nächsten Traktor-Hänger-Gespann sucht man noch einmal einem Schlupfwinkel am Seitenrand, aber da dann noch weitere 5 auf  dieser Straße verkehrten beließen wir es dabei am Rand zu bleiben, den Pferde machten diese Übernatürlichen grünen Monster rein gar nichts aus.
Der weitere Weg bis ins Dorf hinein erwies sich als unspektakulär,aber! das Unheil lauert überall.
Im Ort stand ein sehr felliges Wesen was doch sehr einem Yak ähnelt auf einer Koppel am Straßenrand. Die Reiter fanden es toll und schön, die Pferde gruselig, vielleicht hatten sie Angst bei näherem Betrachten auch so zu werden. Nun Während Benni mit stoischer Gelassenheit(er ist wohl zu alt für irgendwelche Ausfälligkeiten) an diesem „Untier“ vorbei ging, war Resi der Meinung das man sich so etwas nur aus der Entfernung angucken kann, und wenn das die Resi macht, muss das der Rest der Bande auch so machen. Wobei jedoch Oscar wohl mehr von dem Auftreten der drei Damen beeindruckt war, als von dem Yak.
Auch dieses gefährliche Tier wurde dann doch auf recht einfach Weise zurückgelassen, Absteigen und Führen hilft manchmal Wunder bei den Pferde, da fühlen sie sich nicht so allein gelassen…


Nach dem Dorf folgten nur noch Wege ohne Aufregung, selbst die B6 wurde vorschriftsmäßig und äußerst zivilisiert überquert und auch auf diesem Wanderritt war die Entdeckung der Weltstadt Löbensmüh ein kleines Highlight. Für einen Lacher sorgt das Handmuster auf Carolas Rücken, die mit der Sonnenmilch wohl nicht überall hingekommen zu sein schien. Alsbald nach angenehmen Aufenthalt im auf wunderbarsten Waldwegen waren wir um 14 Uhr in Mengelsdorf auf dem Rittergut angekommen.


Pferde und Reiter wurden versorgt und man döste im Schatten vor sich hin und man tauschte sich Neuigkeiten mit den Hofbesitzern aus.  Nun stand der Rückweg bevor und bei einigen regte sich schon etwas der Schweinehund, der wohl daneben saß und zuckersüß flüsterte: „ Ach komm, bleib doch noch ein bisschen sitzen, ist doch grad so schön hier“. Aber es nutzte nichts , man wollte ja auch noch zu Hause ankommen. So ging es dann weiter und auch der Rückweg gestaltete sich als angenehm.


Jedoch wurde immer wieder danach geschaut wir nah denn schon die Landeskrone war. Bei einem prüfenden Blick in die Gesichter machte sich das eine oder andere Schmerz grinsen schon bemerkbar und auch die Anstrengung konnte man ablesen. Nach und nach wurden dann schon mal gesammelt was alle weh tut: Oberschenkel, Hintern, Rücken waren auf der Top 3. Doch auch der Rückweg wurde geschafft. In Pfaffendorf stiegen dann alle ab. Zur Freude eines Kindes, die sich noch auf Benni eine Straße entlang tragen ließ, zur Freude der Pferde, die ihre Rücken entlastet fühlten und zur Freude der Reiter, die endlich endlich, endlich auch mal ihre Beine im John Wayne Gang bewegen konnten.
Um 19 Uhr waren dann alle wieder da, die Pferde bekamen ihr verdientes Kraftfutter um dann auf Koppel zu gehen, die Reiter räumten alles auf und bemitleideten sich noch mal gegenseitig und dann ging man froh und zufrieden auseinander.

Faschingsritt - Drei Helden unterwegs


Die Geschichte beginnt mit einem Musketier, der zufällig einen Piraten und ein Indianerin traf, um die Gegend zu erforschen. Die drei stahlen am heller lichten Tag drei Pferde von der Kunnerwitzer Koppel. Diese waren allerdings derartig mit Schlamm bedeckt, dass sie sich kaum vom Erdboden unterschieden.

Nach einer Putzaktion von einer Stunde konnte man ausmachen, dass man sich zwei Schimmel und einen Braunen ausgesucht hatte. Die tapfere Schimmelstute mit dem Musketier voran begab sich auf dem Weg, um den Schwachen beizustehen und das Böse zu besiegen. Der Pirat auf der aufmüpfigen Möchtegern-Friesenstute folgte unauffällig, um Beute zu machen und die Indianerin, auf der schüchternen Senta, schloss sich den beiden erstgenannten an, weil in ihrer Handtasche keine Landkarte zu finden war und sie nicht wusste wo sonst hin.So erbot sie sich alle Heldentaten die den dreien auf dem Weg passieren mit ihrem Fotoapparat festzuhalten. Und so ritten sie davon….

                           

Ja und schon bald traf man die ersten Fremden, die sie teils fragend, teils belustigt begutachteten und fragten ob sie denn wegen Fasching so verkleidet waren. Empört verteidigten die drei ihre guten Absichten. Jedoch wurde auf weiteren Pfaden der Musketier als Kreuzritter verkannt, was etwas an seinem Nationalstolz zu kratzen schien.

Auf den Wegen durch Wald und Flur gab es leider nichts zu retten, nichts zu erbeuten aber schöne Fotos konnten gemacht werden. Wunderbares Wetter wurde auch von vielen Spaziergängern genutzt die man freundlich grüßte und man genoss die wärmende Sonne.

                          

Letztendlich entschlossen sich die drei ihre Pferde wieder rechtmäßig zurückzubringen. Auf dem Hof freute man sich darüber und als Belohnung gab es Pfannkuchen und selbstgemachten Kuchen von den Einheimischen. Ja und letztlich verwandelten sich die drei Helden, welch Wunder, wieder in normale Bürger des 21 Jahrhunderts.